Skatehelme fürs Inline-Skating und für den Weg durch die Stadt stehen hier in vier Konfektionsgrößen, die zusammen Kopfumfänge von 48 bis 61 Zentimetern abdecken. Alle neun Modelle sind fürs Inline-Skating ausgewiesen und im Stadt- und Lifestyle-Schnitt gehalten, eines zusätzlich fürs Rad. Nach unten reicht die Auswahl mit XS bis auf Kinderköpfe. Die Preise bewegen sich im zweistelligen Bereich.
Wer welchen Helm nimmt
Beim Wiedereinstieg auf Skates entscheidet der gemessene Umfang, nicht die Modellbezeichnung. Acht der neun Helme gibt es in S, fünf in M, vier in L. Wer zwischen 48 und 61 Zentimetern liegt, wird hier also fündig.
Nach unten hin wird die Auswahl schmaler: XS führt nur ein Modell, den Nils Extreme und damit zugleich den günstigsten Helm im Regal. Die beiden Rollerblade RB Junior liegen dagegen in S und M und passen damit auch auf größere Kinderköpfe. Wer für ein Kind bestellt, misst nach, statt nach Alter zu schätzen; Köpfe wachsen sehr unterschiedlich.
Wer die Skates aufs Wochenende mitnimmt, packt den Helm ohnehin neben Zelte und Campingstühle ins Auto.
Kopfumfang und Größe
| Größe | Umfang, den sie fasst | Für wen |
|---|---|---|
| XS | 48 bis 52 cm | Kinder und sehr schmale Köpfe, meist der erste eigene Helm |
| S | 48 bis 54 cm | Jugendliche und Erwachsene mit kleinem Umfang, hier am häufigsten vertreten |
| M | 55 bis 58 cm | mittlerer Erwachsenenkopf, der übliche Griff beim Wiedereinstieg |
| L | 59 bis 61 cm | großer Kopfumfang, im Sortiment bei vier Modellen verfügbar |
Was den Helm im Alltag ausmacht
Der Umfang entscheidet, nicht die Konfektionsangabe. Gemessen wird mit dem Maßband waagerecht um den Kopf, einen Finger breit über den Brauen und über die stärkste Stelle am Hinterkopf. Der abgelesene Wert wird mit der Größenangabe des Modells verglichen, die bei jedem Artikel in Zentimetern dabeisteht.
Auf längeren Runden macht sich jedes Gramm im Nacken bemerkbar, und stark geschlossene Schalen stauen im Sommer Wärme. Im Straßenverkehr hilft eine helle Schale. Schwarz dominiert das Regal, daneben stehen Weiß, Gelb, Grau und Violetttöne. Das Kinnband gehört so eingestellt, dass zwischen Riemen und Kinn ein Finger passt und der Helm beim Kopfschütteln nicht wandert.
Hersteller und Preislage
Den größten Teil des Regals stellt K2 Skates, dazu kommen Modelle von Rollerblade und ein Helm von Nils. Die Auswahl gehört zur Ausrüstung, in der auch Campingzubehör liegt. Es geht bei gut 20 Euro los, nach oben endet die Auswahl knapp unter 80 Euro; der Schwerpunkt liegt im unteren bis mittleren zweistelligen Feld.
Fragen aus der Beratung
Wie misst man den Kopfumfang richtig?
Mit einem weichen Maßband, waagerecht um den Kopf geführt, etwa einen Finger breit über den Augenbrauen und hinten über die stärkste Wölbung. Das Band liegt an, ohne zu drücken. Der abgelesene Zentimeterwert wird mit der Größenangabe des Modells verglichen.
Was gilt, wenn der Umfang zwischen zwei Größen liegt?
Die Bereiche schließen lückenlos aneinander an: S endet bei 54 Zentimetern, M beginnt bei 55. Ein gemessener Wert fällt damit in genau eine Größe. Überschneiden tun sich nur XS mit 48 bis 52 und S mit 48 bis 54 Zentimetern. Wer in diesem Bereich liegt, hat die Wahl und entscheidet nach dem Sitz: Der Helm soll rundum anliegen, ohne zu drücken, und beim Kopfschütteln an Ort und Stelle bleiben.
Wann muss ein Helm ersetzt werden?
Nach einem harten Aufschlag, auch wenn außen nichts zu sehen ist. Der Schaumkern arbeitet einmal und bleibt danach verdichtet. Auch Risse in der Schale oder brüchige Gurtbänder sind ein Grund zum Wechsel.
Taugt ein Helm für Skates auch fürs Rad?
Für Fahrrad-, Skateboard- und Rollschuhfahren gilt in Europa dieselbe Norm EN 1078, ein Modell hier ist ausdrücklich auch fürs Bike ausgewiesen. Maßgeblich bleibt die Angabe des Herstellers auf der Produktseite, nicht die äußere Form der Schale.








