Löffler Unterwäsche ist die Schicht direkt auf der Haut: gestrickt, dehnbar und für Bewegung gebaut. Hier stehen zwei Dutzend Artikel, fast durchweg in Herrenschnitten, mit dem Schwerpunkt zwischen den Konfektionsgrößen 46 und 56. Zwei Drittel davon sind leicht isoliert, das übrige Drittel wärmer gestrickt. Die Wärmestufe ist damit die erste Entscheidung, noch vor Schnitt und Farbe.
Wofür die erste Schicht gebraucht wird
Beim Training draußen im Winter liegt die warme Stufe auf der Haut, darüber folgen Isolation und Schale; die äußeren Lagen dazu stehen bei der Löffler Outdoorbekleidung. Wer Funktionswäsche ganzjährig trägt, fährt mit der leichten Stufe besser, denn die trägt weniger auf und trocknet schneller. Wer die Löffler-Schnitte schon kennt, bleibt bei der Löffler Bekleidung in derselben Größenlogik.
Woran sich gute Funktionswäsche zeigt
Neben dem Wärmegrad entscheidet der Halt. Ein leichtes Gestrick speichert wenig Feuchtigkeit und kühlt in der Pause kaum aus, ein dichteres hält die Körperwärme, trocknet aber langsamer und wird bei hohem Puls zu viel. Der Filter Kompression trennt die Wäsche in drei Stufen: keine, gering, mittel. Dazu die Nahtführung: Was an Achsel und Innenschenkel aufträgt, scheuert nach zwei Stunden.
Wärme und Halt im Bestand
Zwei Filter beschreiben die Wäsche genauer als der Modellname.
| Filterwert | Was das im Tragen heißt | Für wen |
|---|---|---|
| Isolation „light“, rund zwei Drittel | dünnes Gestrick, gibt Feuchtigkeit zügig ab | ganzjährig, auch unter Alltagskleidung |
| Isolation „warm“, das übrige Drittel | dichter gestrickt, hält Wärme am Körper | kalte Tage draußen, ruhigere Belastungen |
| Kompression „keine“, knapp vier von zehn | lockerer Sitz wie ein normales Shirt | wer die Wäsche als reine Wärmeschicht nutzt |
| Kompression „gering“, gut zwei von zehn | leicht anliegend, ohne spürbaren Druck | Einstieg für alle, denen enge Wäsche fremd ist |
| Kompression „mittel“, gut vier von zehn | liegt fest an, verrutscht unter der zweiten Lage nicht | lange Einheiten und mehrlagige Aufbauten |
Konfektionsgrößen von 34 bis 58/60
Löffler bleibt bei der deutschen Konfektionsgröße statt bei S bis XL. Die Herrenschnitte laufen von 44 bis 58, ein Modell in Doppelgrößen bis 58/60, dazu eine Fahrradhose im Damenschnitt ab 34. Wer seine Sakko- oder Anzuggröße kennt, liegt richtig; eine Nummer kleiner wirkt wie eine Kompressionsstufe mehr. Beim Waschen zählt das Etikett: Dort steht die höchste erlaubte Temperatur, und Merinoware verträgt weniger als das Transtex-Gestrick. Weichspüler verklebt die Fasern und beeinträchtigt die Funktion. Dieselben Größen führt die Löffler Unterwäsche im Outdoorsortiment.
Zwischen Frostmorgen und Sommerabend
Die warme Stufe kommt, sobald es draußen einstellig wird, und bleibt bis ins Frühjahr. Die leichte läuft durch: im Winter als Grundlage unter weiteren Lagen, im Sommer als einzige Schicht unter dem Trikot.
Was von Löffler hier zusammenkommt
Boxershorts und T-Shirts stellen zusammen die Hälfte, daneben stehen Tights, Langarmshirts, ärmellose Tanks, Shirts sowie kurze und lange Hosen. Benannt wird nach Gestrick und Wärmestufe: Steht light oder warm im Modellnamen, entspricht das genau dem Filterwert Isolation, und eine Zahl im Modellnamen ist hier nie die Größe. Was andere Hersteller dagegensetzen, steht in der übrigen Unterwäsche.
Fragen zur Wäsche von Löffler
Was unterscheidet light und warm?
Die leichte Stufe ist dünner gestrickt und gibt Feuchtigkeit schneller ab, die warme hält mehr Körperwärme und trocknet langsamer. Für Belastungen mit hohem Puls ist light meist die bessere Wahl, für ruhige Stunden in der Kälte die warme Variante.
Welche Größe passt bei einer Zwischengröße?
Wer zwischen zwei Nummern liegt, nimmt für die reine Wärmeschicht die größere und für anliegenden Sitz die kleinere. Das Gestrick dehnt sich, deshalb wirkt eine Nummer kleiner nicht zu eng, sondern wie zusätzliche Kompression.
Was besagt die Kompressionsstufe?
Der Filterwert beschreibt, wie fest die Wäsche anliegt. Ohne Kompression sitzt sie wie ein normales Shirt, gering anliegend merkt man kaum, mittel liegt fest an und rutscht unter einer zweiten Lage nicht hoch. Mit medizinischer Kompression hat die Angabe nichts zu tun.
Darf die Wäsche in den Trockner?
Besser nicht: Lufttrocknen ist die schonendste Methode, und an der Luft hängt sie nur wenige Stunden. Weichspüler verklebt Fasern und Membranen, darunter leidet die Funktion.























