Head Basisbänder sitzen direkt auf dem Griff und ersetzen das Originalband des Rahmens. Die Bänder hier liegen einheitlich bei 110 cm Länge und 27 mm Breite, passen also auf jeden gängigen Tennisgriff. Getrennt werden sie über die Oberfläche: glatt, glatt mit Lochung oder leicht strukturiert. Preislich bleibt die Kategorie unter sieben Euro.
Für welche Schläger das Band gedacht ist
Ist der Originalgriff nach einigen Saisons glasig und lässt sich auch sauber gewischt nicht mehr halten, hilft kein weiteres Overgrip, sondern ein frisches Basisband. Spielt man ohnehin mit Overgrip, genügt darunter ein glattes Allround-Band ohne zusätzliche Polsterung. Steht ein zweiter Rahmen im Bag, passt das Standardmaß auch auf die Head Tennisschläger; was am Griffende übersteht, wird abgeschnitten. Welche Bandarten es sonst gibt, zeigt die Übersicht der Tennisgriffbänder.
Woran man ein gutes Basisband erkennt
Entscheidend ist, wie die Hand nach dem zwanzigsten Ballwechsel liegt. Der größere Teil ist als Allrounder geführt, teils mit Schwerpunkt auf Schweißabsorption, teils auf direktem Griffgefühl; daneben zwei Bänder für Schockabsorption und Komfort, zwei für Griffigkeit. Wer den Griff locker hält, braucht Rückmeldung von der Oberfläche; wer fest zupackt, kommt mit einem glatten Band weiter. Die Farbe redet mit: Helle Bänder zeigen Platzstaub, lange bevor er die Funktion beeinträchtigt. Soll zusätzlich Grip auf den Griff, lässt sich das Basisband mit Signum Pro Overgrips überwickeln.
Glatt, gelocht oder leicht strukturiert
| Oberfläche | Wirkung | passend für |
| glatt | gleichmäßiger Druck über die ganze Handfläche, wenig Kanten, die scheuern | Allrounder und alle, die ein Overgrip darüber legen |
| glatt, gelocht | das Material nimmt den Schweiß auf, die Lochung führt ihn ab und lässt die Oberfläche schneller abtrocknen | starke Schweißhände, Spiel bei Wärme im Freien |
| leicht strukturiert | mehr Rückmeldung beim Zugreifen, der Griff dreht später in der Hand | locker gehaltene Schlaghand, viel Slice und Griffwechsel |
Maße und Reinigung
110 cm Länge und 27 mm Breite sind im Sortiment durchgängig; am Griffende bleibt Band übrig und wird dort fixiert. Schmutz geht mit einem feuchten Tuch ab. Gelagert wird trocken, nicht im Kofferraum.
Zwischen Hallenwinter und Freiluftsaison
In der Halle bleibt die Hand trocken, dort trägt ein glattes Band lange und bleibt ansehnlich. Draußen bei Wärme sammelt sich Feuchtigkeit in der Handfläche, und die gelochte oder strukturierte Oberfläche gewinnt. Wer beides spielt, legt von jeder Oberfläche ein Band ins Seitenfach.
Die Head-Serien im Sortiment
Head führt seine Basisbänder im Einzelpack. Schwarz und Weiß bilden den Kern, dazu Rot, Blau, Tealblau, Grau und Limegelb. Die Namen trennen das Sortiment: „HydroSorb“ ohne Zusatz sind die gelochten Bänder mit Schweißabsorption, „Pro“ steht für direktes Griffgefühl, „Comfort“ für die dickeren Bänder mit Schockabsorption. Dual Absorbing läuft als Allrounder, Softac Traction als strukturiertes Band mit Griffigkeit. Für Rahmen, die ohnehin neue Saiten brauchen, haben wir einen eigenen Besaitungsservice. Daneben führt Head eine eigene Linie Head Tennisbekleidung.
Was Kunden zu Basisbändern fragen
Passt ein Basisband auf jeden Griff?
110 cm Länge und 27 mm Breite sind das Standardmaß und bei allen Bändern hier gleich. Die Griffform des Rahmens spielt dabei keine Rolle. Bei kurzen Griffen schneidet man den Rest am Ende ab.
Kommt ein Overgrip auf das Basisband?
So ist es gedacht. Das Basisband bleibt lange liegen und bildet die Unterlage, das Overgrip darüber wird häufiger erneuert. Wer ohne Overgrip spielt, greift besser zu einem Band mit Schweißabsorption oder ausgewiesener Griffigkeit, weil es den Schweiß selbst aufnehmen muss.
Was bringt die Lochung?
Das Bandmaterial nimmt den Schweiß auf, die Löcher führen die Feuchtigkeit ab, bevor sie als Film auf der Oberfläche steht. Ein kleinerer Teil des Sortiments ist so gearbeitet. In trockener Hallenluft bringt das wenig, an warmen Tagen im Freien hält der Griff damit deutlich länger durch.
Welche Farbe bleibt länger ansehnlich?
Schwarz und Grau schlucken Sandplatzstaub, Weiß und Tealblau zeigen ihn nach wenigen Trainingseinheiten. Auf Sand ist das ein Argument, in der Halle fällt es kaum auf. Die Oberfläche selbst ändert daran nichts, sie entscheidet nur, wie schnell man den Schmutz sieht.

















