Salewa Rucksäcke kommen von einer Bergsportmarke, das Regal ist klein und weit gespannt: Wanderrucksäcke zwischen 18 und 26 Litern, eine Winterausführung für Skitouren, eine Kindertrage und eine Reisetasche mit Rucksackfunktion über 60 Liter. Die Preise reichen von unter 30 Euro für die Zubehörtasche bis rund 250 Euro für die Kindertrage. Was passt, entscheidet der Einsatz, nicht die Literzahl.
Für welchen Weg welches Modell
Für die Tagestour und die Hüttenwanderung liegen die beiden Wanderrucksäcke mit 25 und 26 Litern richtig, beide mit dem Dry Back Contact-Tragesystem. Der Sella ist dabei als Winter-Wanderrucksack für Skitouren geführt, der Puez als Modell für die schneefreie Zeit. Wer den Rucksack vor allem zur Arbeit, in die Bahn und aufs Wochenende mitnimmt, kommt mit dem 18-Liter-Modell der Fanes-Serie aus, das PFC-frei ausgerüstet ist. Geht es auf Reisen, übernimmt die 60-Liter-Tasche, die sich über die Rucksackfunktion auf den Rücken nehmen lässt. Die Schuhe zur Tour stehen bei Salewa Outdoorschuhen.
Woran man Tragesystem und Gewebe erkennt
Am Namen lässt sich weniger ablesen, als man denkt. Dry Back bezeichnet bei Salewa das Tragesystem und steht bei den Wanderrucksäcken ebenso im Namen wie bei der Reisetasche, die keiner ist. Wer danach sucht, liest den Taschentyp mit. Beim Gewebe geben nur zwei Artikel eine Materialangabe her: die Reisetasche mit 600D-Polyester und eingewebtem Ripstop-Gitter, die Zubehörtasche mit recyceltem 640D-Polyester und Verstärkungen aus 210D-Nylon. Die beiden Angaben beschreiben Verschiedenes. Der Denier-Wert steht für die Garnstärke und damit für die Abriebfestigkeit, das Ripstop-Gitter dafür, dass ein angerissener Stoff nicht weiterreißt. Passende Bekleidung führen wir unter Salewa Outdoorbekleidung, den Vergleich zu einer breiter aufgestellten Marke bietet Jack Wolfskin.
Einsatzbereiche im Vergleich
| Einsatz | Was der Artikel dafür mitbringt | Passt zu |
| Wandern | 25 Liter, Dry Back Contact-Tragesystem | Tagestour mit Wechselschicht und Verpflegung |
| Skitour | 26 Liter, Winterausführung | Aufstieg bei Schnee |
| Alltag und Reise | 18 Liter, PFC-freie Ausrüstung | Weg zur Arbeit, Kurztrip, Bahnfahrt |
| Reisen | 60 Liter, 940 Gramm, Rucksackfunktion | langes Wochenende, Fahrt mit dem Auto |
| Kindertrage | Modell Koala II | Wanderung mit Kleinkind |
| kleine Tasche | Zubehörtasche, 125 Gramm, 30 mal 22,5 Zentimeter | Papiere und Kabel im großen Gepäck |
Modellnamen bei Salewa lesen
Die Serien tragen Namen aus den Dolomiten: Fanes, Puez und Sella heißen nach Gebirgsgruppen in Südtirol, die Kindertrage heißt Koala. Hinter dem Seriennamen steht die Literzahl, ein Modell mit der 25 fasst also 25 Liter. Zusätze wie Dry Back Contact benennen das Tragesystem, nicht die Größe; Accessory Bag markiert die Zubehörtasche der Fanes-Serie.
Auswahl und Preislage
Schwarz und Blau tragen das Regal, daneben stehen Grau, Braun und eine bunte Farbstellung. Die meisten Artikel sind zugleich unter Damen und Herren ausgezeichnet, dazu kommt ein Unisexmodell; die Filterspalte ist ein Zugang, keine Schnittangabe. Der Schwerpunkt der Preise liegt im dreistelligen Bereich, nach unten öffnet die Zubehörtasche das Sortiment, nach oben die Kindertrage. Wer unsicher ist, welches Volumen zum geplanten Einsatz passt, schreibt uns unter service@tennistown.de. Das übrige Angebot steht unter Outdoortaschen.
Fragen zu Salewa-Rucksäcken
Wie viel Volumen braucht ein Wanderrucksack für die Tagestour?
20 bis 30 Liter, das ist der übliche Rahmen für Touren ohne Übernachtung. Darin haben Regenjacke, Wechselschicht, Verpflegung und Erste-Hilfe-Set Platz. Die beiden Wanderrucksäcke hier liegen mit 25 und 26 Litern in diesem Fenster.
Worin unterscheiden sich Puez und Sella?
Im Volumen kaum, 25 gegen 26 Liter. Der Unterschied steht in der Ausrichtung: Der Sella ist als Winter-Wanderrucksack für Skitouren geführt, der Puez als Modell für die schneefreie Zeit. Das Dry Back Contact-Tragesystem haben beide.
Was bringt Ripstop-Gewebe?
Im Gewebe liegt ein Gitter aus dickeren Fäden. Reißt der Stoff an einer Kante ein, endet der Riss am nächsten Gitterfaden, statt über die Bahn zu laufen. Gegen Abrieb hilft das Gitter nicht, dafür steht der Denier-Wert des Garns.
Wofür ist die 60-Liter-Tasche gedacht?
Für Reisegepäck. Die Tasche fasst 60 Liter, wiegt 940 Gramm und besteht aus 600D-Polyester mit Ripstop-Gitter. Über die Rucksackfunktion lässt sie sich für den Weg vom Parkplatz auf den Rücken nehmen. Ein Tourenrucksack für den alpinen Zustieg ist sie nicht.





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