Dunlop Padeltaschen führen wir in neun Ausführungen, vom Rucksack über das kleine Racketbag bis zur mittleren Sporttasche. Sechs Modelle bringen ein eigenes Schlägerfach mit, sechs kommen mit einem einzigen Hauptfach aus, zwei teilen den Innenraum in drei. Sieben Taschen bestehen aus Polyester, zwei aus PU. Die Preise beginnen unter 30 Euro.
Was die Fächer voneinander unterscheiden
| Merkmal | Wirkung | für wen |
| Schlägerfach (6) | trennt die Rahmen von Sohlen und feuchter Wäsche | wer Schläger und Schuhe nicht übereinander legen will |
| ein Hauptfach (6) | schlanke Bauform ohne Trennwände | Training zweimal die Woche |
| drei Hauptfächer (2) | nasse und trockene Wäsche bleiben getrennt | Turniertag mit Ersatzausrüstung |
| Schuhfach (2) | Sand aus der Sohle landet nicht im Hauptfach | Kunstrasen mit Sandeinstreu |
| zwei Accessoire-Fächer (2) | Griffband und Bälle bleiben auffindbar | wer ungern kramt |
Woran sich die Wahl entscheidet
Am wichtigsten ist das Schlägerfach. Sechs der neun Modelle haben eins, und es hält die Rahmen von Schuhsohlen und feuchter Wäsche getrennt. Für die Rahmen selbst lohnt der Blick auf die Padelschläger von Dunlop.
Dann die Größe. Vier der neun Taschen messen 55 x 22 x 29 cm, zwei kommen auf 60 x 43 x 32 cm, und die beiden PU-Sporttaschen fassen 44 beziehungsweise 79 Liter. Beim Material stehen sieben Polyestertaschen zwei PU-Modellen gegenüber, deren beschichtete Oberfläche sich abwischen lässt. Wie sich das gegen andere Marken schlägt, zeigt die Übersicht aller Padeltaschen.
Für welchen Spieltag welche Tasche
Zweimal die Woche in die Halle, ein Schläger, Schuhe am Fuß: Dafür genügt der Rucksack mit Haupt- und Schlägerfach oder eines der kleinen Racketbags. Wer einen ganzen Turniertag plant, hat zwei Modelle mit drei Hauptfächern zur Wahl, in denen nasse und trockene Wäsche getrennt bleiben, dazu zwei mit Schuhfach, in dem die Padelschuhe für sich liegen. Spielt man in derselben Woche Tennis oder Squash, sind dafür drei beziehungsweise zwei Taschen ausgewiesen, letztere passend zu den Squashschlägern von Dunlop.
Wie Dunlop die Modelle benennt
Die Namen nennen zuerst die Bauform, dann die Linie. „Racketbag“ steht für die längliche Tasche mit Schlägerfach, „Padel-Rucksack“ für das Modell zum Tragen auf dem Rücken, „Sporttasche“ für die beiden PU-Modelle. Danach folgt die Linie: Paletero Intro und Paletero Elite bei den Racketbags, Pro bei den Sporttaschen. In Klammern steht die Fachaufteilung, etwa „1 Hauptfach“ oder „3 Hauptfach“. Am Ende führen die Racketbags neben der Farbe eine Zahl mit angehängtem -er, „3er“ bei Intro und „15er“ bei Elite.
Neun Taschen, zwei Materialien
Die Farbgebung bleibt dunkel. Schwarz trägt durchweg die Grundfläche, dazu kommen Akzente in Petrol, Rot, Grün, Orange oder Gelb. Acht Artikel gehören zur laufenden Kollektion, einer läuft aus. Preislich beginnt die Reihe unter 30 Euro bei den kleinen Racketbags, der Schwerpunkt liegt um die 50 Euro, nach oben reicht sie knapp an die 100. Zur Marke passen auch die Tennissaiten von Dunlop.
Fragen zu Dunlop Padeltaschen
Wie viel Platz braucht ein Padelschläger im Racketbag?
Padelschläger messen höchstens 45,5 Zentimeter und bleiben damit deutlich unter der Länge eines Tennisrahmens. Das Schlägerfach fällt entsprechend kürzer aus, und daneben bleibt Platz für Griffbänder und einen Ballbeutel.
Wozu ein Schuhfach, wenn die Tasche mehrere Fächer hat?
Viele Padelplätze haben Kunstrasen mit Sandeinstreu. Der Sand sitzt in der Sohle und rieselt im Hauptfach in jede Naht. Die beiden Modelle mit Schuhfach lassen sich getrennt ausschütteln, die Wechselwäsche bleibt davon unberührt.
Hält PU mehr aus als Polyester?
PU ist eine beschichtete Oberfläche und lässt sich nach einem Regenspiel abwischen, Polyester ist das textile Gewebe und stellt mit sieben von neun Taschen die Mehrheit im Sortiment. Für den Hallenbetrieb spielt der Unterschied kaum eine Rolle, wer die Tasche draußen abstellt, greift eher zu den beiden PU-Modellen.
Taugt die Tasche auch für Tennis?
Drei der neun Modelle sind zusätzlich für Tennis ausgewiesen, zwei für Squash. Entscheidend ist die Länge des Schlägerfachs: Ein Tennisrahmen misst üblicherweise 68,6 Zentimeter und darf bis 73,7 Zentimeter lang sein, ein Squashschläger liegt auf ähnlichem Niveau. Nur der Padelschläger braucht mit höchstens 45,5 Zentimetern spürbar weniger Fachlänge.



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