Halstücher und Handschuhe für das Laufen in der kalten Jahreszeit stehen hier in über 180 Artikeln. Handschuhe stellen den weitaus größten Teil, Schlauch- und Halstücher ergänzen ihn. Dieser Text ordnet nicht nach Dicke, sondern nach dem Wetter, für das ein Modell gebaut ist: trockene Kälte, Nässe und Wind verlangen jeweils eine andere Konstruktion.
Wann Hände und Hals etwas brauchen
Der häufigste Fall ist der Herbstmorgen knapp über dem Gefrierpunkt, an dem nur die ersten Kilometer unangenehm sind. Dafür genügt ein dünner Laufhandschuh, der sich später zusammengefaltet in die Hosentasche oder in eine Lauftasche für unterwegs schieben lässt. Kommt Dauerregen oder Nassschnee dazu, hilft keine Dicke, sondern eine Membran, die von außen dicht hält. Bei Frost mit Gegenwind wird der Hals zum offenen Punkt: ein Schlauchtuch über Kinn und Nase wärmt die Atemluft vor und lässt sich im Lauf herunterziehen, ohne stehen zu bleiben. Wer bei diesen Temperaturen auch an den Füßen friert, schaut zusätzlich bei den Laufsocken.
Warum Finger zuerst kalt werden
Beim Laufen zieht der Körper Blut aus den Extremitäten ab, und die Hände bewegen sich kaum. Deshalb friert man dort, während der Rumpf längst warm ist. Ein Handschuh muss diese Wärme halten, ohne das Greifen zu blockieren, also Uhr bedienen und Reißverschluss ziehen. Wind ist der zweite Faktor, weil er die dünne warme Luftschicht abträgt; eine winddichte Lage auf dem Handrücken bringt hier mehr als zusätzliches Volumen. Nässe kommt von zwei Seiten, von außen als Regen und von innen als Schweiß, weshalb wasserdichte Modelle innen ein Futter brauchen, das die Feuchtigkeit nach außen weitergibt. Am Bündchen entscheidet sich, ob kalte Luft nachströmt. Ein kurzes Bündchen liegt unter dem Ärmel der Jacke, eine lange Stulpe wie beim Fäustling gehört darüber. Beschichtete Kuppen für den Touchscreen sparen im Winter das Ausziehen. Weitere Kleinteile für die kalte Jahreszeit liegen im Laufzubehör.
Welche Ausführung zu welchem Wetter passt
| Ausführung | Was sie mitbringt | Passt zu welchem Wetter |
| Dünner Laufhandschuh | Dünnes Gewirk, faltbar, volles Griffgefühl | Kühlen, trockenen Herbsttagen |
| Winddichter Handschuh | Dichte Lage auf dem Handrücken, elastische Innenhand | Wind ohne strengen Frost, Feld und Deich |
| Wasserdichter Handschuh | Als wasserdicht ausgewiesen, knapp ein Drittel des Bereichs | Dauerregen und Nassschnee |
| Winterhandschuh | Isolation mit Futter, längeres Bündchen | Frost unter null und Stehzeiten davor |
| Halstuch | Schlauchform aus Polyester, Fleece, Merino- oder Kaschmirwolle | Kalter Atemluft und Gegenwind am Hals |
Marken, die den Bereich füllen
Den größten Anteil stellt Chiba mit 33 Artikeln, dahinter folgen Zanier mit 28, Nike mit 21, Salewa mit 18, Kama mit 17 und Jako mit 15. DexShell steuert 13 wasserdichte Modelle bei, Eisbär acht Halswärmer aus Merino- und Kaschmirwolle. Die günstigsten Handschuhe kosten knapp unter zehn Euro, der Schwerpunkt liegt bei rund 30 Euro, und nach oben hört die Reihe bei knapp 90 Euro für einen wasserdichten Fäustling auf. Handschuhe gibt es in Buchstaben- und in Zahlengrößen. Wer zwischen zwei Ausführungen schwankt, dem hilft die Beratung per Mail unter service@tennistown.de. Mützen, Beutel und Kleinteile stehen im sonstigen Zubehör.
Offene Punkte zu Handschuhen und Halstüchern
Dünn oder dick, was ist beim Laufen richtig?
Meist dünner als gedacht. Nach zehn Minuten produziert der Körper Wärme, und ein zu warmer Handschuh wird feucht. Wer zu Beginn leicht kalte Finger hat, liegt richtig; wer sofort warm startet, schwitzt später.
Was leistet ein wasserdichter Handschuh?
Er hält Regen und Spritzwasser draußen, meist über eine eingearbeitete Membran. Warm ist er dadurch noch nicht, denn Isolation ist eine eigene Lage. Bei Dauerregen bleibt die Hand trocken, bei starker Anstrengung sammelt sich innen trotzdem Feuchtigkeit.
Halstuch oder Schal beim Laufen?
Ein Schlauchtuch, weil es keine Enden hat, die schlagen, und sich im Lauf von der Nase bis auf die Schultern verschieben lässt. Ein klassischer Schal trägt zu dick auf und löst sich mit jedem Armzug weiter.
Funktionieren Handschuhe am Handy?
Nur mit leitfähigen Kuppen an Daumen und Zeigefinger. Ohne diese Beschichtung erkennt der Touchscreen nichts. Die Wirkung lässt mit der Zeit nach, weil die Beschichtung sich abnutzt.
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