Laufbekleidung deckt hier alles ab, was zwischen Haut und Wetter liegt, und mehr als die Hälfte des Bestands stellen allein hummel und Craft. Den Schwerpunkt bilden T-Shirts und Langarmshirts, dazu kurze und lange Hosen und über vierhundert Jacken. Der Unterschied zur Freizeitware steckt im Schnitt und in der Faser, die Feuchtigkeit weitergibt statt sie zu halten. Sortiert wird nach Damen, Herren und Kindern, quer dazu nach Teamlinie.
Wofür hier eingekauft wird
Wer im Winter draußen bleibt, kauft zuerst die Jacke. Die größte Gruppe stellt die Laufjacke, daneben stehen Regenjacke, Softshell, Hybrid, Funktionsjacke und Weste, dazu Fleece, Ganzjahres-, Übergangs- und Winterjacke in kleinerer Zahl. Für den täglichen Weg zum Training reicht meist die Softshelljacke über dem Langarmshirt, und die Auswahl liegt nach Zuschnitt getrennt bei Laufbekleidung für Herren und bei Laufbekleidung für Damen.
Laufgruppen kaufen nach anderen Regeln. Dort zählt, dass Oberteil, Hose und Jacke aus derselben Linie stammen und in zwei Jahren noch nachbestellbar sind. Dafür führen wir die Teamlinien von hummel, Craft, Jako, Joma und Erima, von denen die größten weiter unten nebeneinanderstehen.
Im Schul- und Gruppentraining wächst der Nachwuchs schneller aus den Sachen heraus, als sie verschleißen. Laufbekleidung für Kinder reicht bis in die kleinen Größen ab Größe 62 und für Kinder ab zwei Jahren hinunter.
Die größten Teamlinien nebeneinander
| Teamlinie | Was sie im Bestand ausmacht | Passt zu |
| hummel Core XK | über 200 Artikel, die tiefste Linie hier | Gruppen, die Oberteil, Hose und Jacke aus einer Hand wollen |
| hummel Authentic | gut 150 Artikel, breit über die Größen | Vereine mit vielen Trägern und wechselndem Bedarf |
| hummel CORE 2.0 | knapp 150 Artikel, Nachfolgegeneration | Teams, die eine vorhandene Linie fortschreiben |
| hummel GO 2.0 | über 100 Artikel, Training und Freizeit gemischt | Läufergruppen, die auch abseits der Einheit einheitlich auftreten |
| Craft Evolve | rund hundert Artikel, die tiefste Craft-Linie im Bestand | Gruppen, die bei Craft bleiben wollen |
| Craft Squad | knapp 90 Artikel, daneben läuft Squad 2.0 | Teams im Übergang zwischen zwei Generationen |
| Jako One | rund 80 Artikel | kleinere Gruppen mit überschaubarem Bedarf |
Woran sich der Kauf entscheidet
Laufbekleidung wird über die Schicht entschieden, nicht über das Einzelstück. Direkt auf der Haut arbeitet eine Faser, die Feuchtigkeit nach außen weitergibt; Baumwolle saugt sie auf und kühlt aus, sobald das Tempo fällt. Darüber liegt die wärmende Schicht, meist Fleece, und außen die Schicht gegen Wind und Nässe. Wer diese Ebenen sauber trennt, kommt mit weniger Teilen durch das Jahr als jemand, der für jede Temperatur ein eigenes Oberteil kauft.
Die zweite Frage ist der Wind. Softshell hält ihn ab und bleibt dabei durchlässig, eine wasserdichte Membran hält länger dicht, staut aber Wärme. Hybridjacken lösen das über Zonen mit winddichter Front und luftigem Rücken.
Danach kommen die Details, an denen sich der Alltag entscheidet: ein Bund, der beim Laufen nicht rutscht, und Taschen, die nichts schlackern lassen. Alles, was Gewicht hat, gehört ohnehin eher in eine der Lauftaschen als in die Jacke. Reflektierende Flächen wirken an Armen und Beinen am besten, weil dort Bewegung ist und Bewegung im Scheinwerferlicht auffällt. Und der Beinabschluss sollte zum Schuh passen: eng geschnittene Tights schieben sich über hohen Laufschuhen gern nach oben.
Schnitt, Größensprünge und Wäsche
Laufjacken fallen enger aus als Freizeitjacken. Wer darunter noch eine Fleeceschicht tragen will, greift eine Nummer größer. Bei Hosen entscheidet die Beinlänge mehr als die Weite. Bei den Teamlinien lohnt der Blick in die Größentabelle der jeweiligen Marke, weil hummel und Craft nicht gleich schneiden und eine gemischte Bestellung sonst uneinheitlich sitzt. Kindergrößen richten sich nach der Körpergröße in Zentimetern und fallen bei Funktionsware knapper aus als bei Freizeitkleidung.
In der Wäsche gilt: kühl waschen nach Etikett, kein Weichspüler. Weichspüler legt sich in die Faser und nimmt ihr genau die Eigenschaft, für die man sie gekauft hat. Reißverschlüsse und Klettverschlüsse vor dem Waschgang schließen, sonst rauen sie die Nachbarstücke auf. Was direkt auf der Haut liegt, wandert nach jeder Einheit in die Maschine, die Laufsocken eingeschlossen.
Wo die Schwerpunkte liegen
hummel und Craft stellen zusammen mehr als die Hälfte des Bestands, hummel mit gut 950, Craft mit knapp 800 Artikeln. Dahinter folgen Jako mit rund 470 und Joma mit knapp 240 Artikeln, danach X-Bionic mit etwa 140. Im Mittelfeld stehen adidas Performance, Falke, UYN, Puma und Odlo, dazu kommen kleinere Auftritte von Erima, 4F, Asics und Endurance.
Preislich beginnt der Bereich im einstelligen Bereich bei einzelnen Basisteilen, ein großer Teil des Sortiments liegt unter 25 Euro, und nach oben reicht die Spanne bis knapp 185 Euro. Für Trainer, Wiederverkäufer und Gewerbetreibende gibt es Sonderkonditionen. Wer noch nicht weiß, ob es Bekleidung, Schuh oder Zubehör wird, geht einen Schritt zurück in den Bereich Running.
Vom Frühjahr bis in den Frost
Der Bedarf verschiebt sich mit der Tageslänge. Im Frühjahr trägt eine Übergangs- oder Softshelljacke über dem Langarmshirt durch fast jede Einheit. Im Sommer bleibt vom Oberteil wenig übrig, dafür rückt die hautnahe Schicht nach vorn, weil sie den Schweiß wegtransportieren muss. Der Herbst bringt Wind und früh einsetzende Dunkelheit, also zählen reflektierende Flächen. Kommt der Frost, kommt die dritte Schicht dazu, und ob man friert, entscheidet sich an Hals, Handgelenken und Knöcheln. Die Ganzjahresjacke liegt zwischen diesen Punkten und deckt Frühjahr wie Herbst ab, ohne im Winter allein zu genügen.
Die häufigsten Rückfragen
Was hier offenbleibt, klärt die Beratung per Mail unter service@tennistown.de.
Welche Jacke passt bei Wind und Nieselregen?
Für Wind mit leichtem Niesel reicht Softshell, weil es abweist und trotzdem Wasserdampf durchlässt. Bei anhaltendem Regen greift man zur Regenjacke, und wer sicher gehen will, filtert zusätzlich auf wasserdicht: Diese Jacken halten länger dicht, stauen aber Wärme, sobald das Tempo steigt. Hybridjacken sind der Kompromiss für wechselhafte Tage.
Wie viele Schichten braucht man bei Frost?
In der Regel drei: hautnahe Funktionsfaser, Fleece als Wärmeschicht, außen der Windschutz. Eine gute Probe ist, ob es beim Losgehen leicht frisch ist. Wer schon vor der Haustür warm eingepackt ist, schwitzt nach zehn Minuten durch und kühlt danach aus.
Lässt sich eine Teamlinie später nachbestellen?
Solange die Linie geführt wird, ja. Tiefe Linien wie hummel Core XK oder Craft Evolve halten sich länger im Bestand als Linien mit wenigen Artikeln. Bei einem Generationswechsel laufen alte und neue Version eine Weile parallel, danach wird es bei einzelnen Größen eng.
Darf Laufbekleidung in den Trockner?
Hautnahe Funktionswäsche übersteht niedrige Stufen meist, gewinnt aber nichts dabei. Fleece verträgt die niedrige Stufe oder hängt besser gleich auf der Leine, sonst pillt die Oberfläche. Bei Membranjacken lohnt der Trockner sogar: GORE empfiehlt, das bereits trockene Stück rund zwanzig Minuten bei mittlerer Hitze nachlaufen zu lassen, weil die Wärme die Imprägnierung wieder aufrichtet.
Was unterscheidet Funktionshose und Jogginghose?
Die Funktionshose ist enger geführt, leichter und aus schnell trocknendem Material, damit nichts scheuert und nichts schwer wird. Die Jogginghose sitzt weiter und wärmt, taugt also fürs Aufwärmen, für den Weg zur Bahn und für die Zeit danach.

.jpg?width=320&height=320)
.jpg?width=320&height=320)







.jpg?width=320&height=320)














































































.jpg?width=320&height=320)