Unter Laufsocken Herren stehen über 350 Modelle, von der im Schuh verschwindenden Sneakersocke bis zur Wadenkompression. Neunzehn Marken teilen sich den Bereich. Fast alles davon ist in Herrengrößen geführt, ein kleiner Teil ausdrücklich unisex. Preislich beginnt es unter zehn Euro; der Median liegt in der Mittelklasse, in der die meisten Funktionsmodelle sitzen.
Welche Marke wofür steht
Die sechs Marken mit dem größten Bestand, nach Anzahl der geführten Modelle sortiert. Dreizehn kleinere Marken kommen dazu.
| Marke | Wofür sie im Bereich steht | Passt zu |
| Wrightsock | über 70 Modelle, als Anti-Blasen-Socke geführt | wer an Ferse oder Zehen zu Blasen neigt |
| X-Socks | über 70 Modelle, Laufserien vom Low Cut bis zur Crew | wer eine Serie gefunden hat und die Höhe wechseln will |
| adidas Performance | breite Farb- und Höhenspanne, häufig im Mehrfachpack | Nachschub für mehrere Trainingstage |
| Falke | Strumpfspezialist, über 50 Modelle im Bereich | wer auf Passform und Verarbeitung achtet |
| Bauerfeind | Sportkompression vom Hersteller medizinischer Bandagen | schwere Trainingsblöcke, lange Läufe |
| STOX Socks | Kompression, auch in kurzen Höhen | wer Kompression im Schuh statt an der Wade will |
Woran sich gute Laufsocken erkennen lassen
Oft liegt es an der Größe, nicht am Material. Eine Socke, die eine Nummer zu groß gewählt ist, wirft im Schuh Falten, und genau dort entstehen Blasen. Deshalb wird die Sockengröße an der Schuhgröße ausgerichtet, nicht am Gefühl beim Anziehen. Dann die Fersenformung: Modelle mit ausgeformter Ferse und teils seitengetrennter Passform bleiben an Ort und Stelle, dehnbare Röhrensocken rutschen mit der Zeit. Auch das Volumen zählt. Eine dick gepolsterte Socke füllt den Schuh spürbar aus und verändert, wie eng ein Laufschuh sitzt; wer knapp gekauft hat, fährt mit einem dünnen Modell besser. Kompression arbeitet über Druck auf das Gewebe; mit Polsterung hat das wenig zu tun. Weil Laufsocken heiß und oft gewaschen werden, ist die Haltbarkeit der Bündchen das beste Urteil: was nach einer Saison Waschmaschine noch am Bein steht, war die Mittelklasse wert.
Wozu ein zweites Paar dazukommt
Wer nach den ersten längeren Läufen Blasen an der Ferse bekommt, tauscht meist nicht den Schuh, sondern die Socke: oft reicht ein Funktionsmodell mit ausgeformter Ferse in der richtigen Größe. Passend dazu stehen die Laufschuhe für Herren im selben Silo. Nach harten Trainingswochen greifen viele zur Wadenkompression von Bauerfeind, die sich unter langer Laufbekleidung ebenso tragen lässt wie nach der Einheit. Wer mehrere Paare braucht, findet die großen Serien häufig im Doppel- oder Dreierpack.
Preisklassen und Sortimentsbreite
Preislich sortiert sich der Bereich in drei Stufen. Unter zehn Euro liegen einfache Trainings- und Alltagsmodelle, häufig als Mehrfachpack. Die Mittelklasse trägt den Bereich: dort sitzen die Funktionsmodelle von Falke, adidas Performance und X-Socks in den gängigen Höhen, farblich meist Schwarz, daneben Blau und Grau. Darüber stehen die Kompressionsmodelle. Damen-, Jungen- und Mädchengrößen sind übrigens schon hier geführt, nicht erst eine Ebene höher bei den Laufsocken insgesamt. Für Trainer, Wiederverkäufer und Gewerbetreibende gibt es Sonderkonditionen; Beratung dazu per Mail unter service@tennistown.de.
Antworten auf wiederkehrende Fragen
Wie viele Paar sollte man vorrätig haben?
Als Faustregel ein Paar je Trainingseinheit zwischen zwei Waschgängen. Dann läuft niemand in einer Socke, die noch feucht ist.
Woran merkt man, dass die Socke zu groß gewählt ist?
Am Zehenbereich. Steht dort Stoff über, legt er sich beim Abrollen in Falten, und die Ferse rutscht bei jedem Schritt ein Stück nach unten. Auch ein Bündchen, das über den Tag am Bein herunterwandert, spricht für die kleinere Größe.
Was unterscheidet eine Kompressionssocke von einer normalen Laufsocke?
Der gezielte Druck aufs Gewebe. Medizinische Kompressionsstrümpfe sind dabei abgestuft, am Knöchel am festesten und nach oben hin lockerer; Sportmodelle arbeiten oft mit einzelnen Kompressionszonen. Eine gewöhnliche Laufsocke hält lediglich ihre Form. Deshalb ist die Kompressionssocke schwerer anzuziehen und in der Anschaffung deutlich teurer.
Beeinflusst die Socke, wie der Laufschuh sitzt?
Ja, spürbar. Eine dick gepolsterte Socke füllt den Schuh stärker aus als eine dünne Sommersocke. Wer neue Schuhe anprobiert, zieht deshalb die Socke an, in der später gelaufen wird.








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