Squash Accessoires meint hier drei Warengruppen: Socken, Schweißbänder und Stirnbänder. Gut die Hälfte der Artikel entfällt auf Socken, gut vier von zehn auf Bekleidungszubehör, ein kleiner Rest auf keins von beidem. Nach oben ist die Kategorie eng, auch die teuerste Position bleibt unter 30 Euro. Entschieden wird deshalb an der Polsterung, an der Höhe der Socke und an der Breite des Bands.
Worauf es bei Socke und Band ankommt
Eine Socke für den Hallensport ist nicht rundum gleich gestrickt, sondern zonenweise aufgebaut. Karakal polstert bei der X4 den Ballen, die Ferse und den Bereich der Achillessehne, formt getrennt für links und rechts, verbindet die Zehennaht flach und legt ein elastisches Band unter das Fußgewölbe. Rohner nennt für seine gekettelte Spitze denselben Zweck: weniger Druckstellen an den Zehen. Der Ausfallschritt in die vordere Ecke schiebt das Gewebe unter dem Ballen, und gebremst wird über dieselbe Stelle.
Am Handgelenk zählt stattdessen die Breite, und sie steht im Artikelnamen. Gut ein Viertel der Bänder trägt „Jumbo" oder „Doublewide", deutlich seltener stehen dort „Small" oder „Wide". Karakal führt das Wristband Jumbo X1 als extra breites Band aus hochdichter, saugfähiger Baumwolle, das schmalere X2 ohne diesen Zusatz. Nike begründet die breite Bauform am Double-Wide-Modell mit dem hoch geschnittenen Profil, das zusätzlichen Schutz gibt. Baumwolle nimmt den Schweiß auf und hält ihn, Funktionsgewebe gibt ihn nach außen ab.
Die Höhe ist Herstellersprache, keine Norm
Der Filter dieser Kategorie führt fünf Stufen, von Invisible über Sneaker, Ankle und Crew bis Calf. Den größten Block stellt Crew, danach folgen die kurzen und die langen Ausführungen. Auf die Bezeichnung verlassen kann man sich trotzdem nicht: Karakal führt dieselbe X2+ in drei Längen und beschreibt sie als „mid calf", als Länge bis zum Knöchelknochen und als „trainer length" knapp über dem Schuh. Wo die Kante des Schuhs sitzt, unterscheidet sich zwischen den Squashschuhen ebenfalls.
| Höhe | Wo die Socke endet | Wofür sie taugt |
|---|---|---|
| extrem kurz (Invisible) | verschwindet im Schuh | wenn nichts zu sehen sein soll |
| sehr kurz (Sneaker) | knapp am Schuhrand | flache Schuhe, warme Anlage |
| kurz (Ankle) | am Knöchel | Ausweichhöhe, wenn Crew zu warm wird |
| normal (Crew) | über dem Knöchel | größte Auswahl, auch bei den gepolsterten Modellen |
| lang (Calf) | die Wade hinauf | unter langer Hose, Schienbein bedeckt |
Eine Stunde die Woche oder drei
Für die gebuchte Stunde nach Feierabend reicht ein Dreierpack Socken und ein Band am Schlaghandgelenk. Der Schweiß landet zuerst am Griff, und ein nasses Band ist schneller getauscht als ein Griffband. Bei zwei oder drei Terminen die Woche geht der Verschleiß an Ballen und Ferse, dann lohnen die verstärkten Modelle. Den Schuh dazu führen wir bei den Squashschuhen für Herren, ein Fach für Nasses haben die Squashtaschen. Die Spielkleidung liegt in der Squashbekleidung.
Marken und Preisklassen
Vorn stehen Nike und adidas Performance, dahinter hummel, Rohner, Head, Erima und Jako. Karakal kommt als einzige Marke im Regal aus dem Squashsport selbst und liefert Socken ebenso wie Stirn- und Handgelenkbänder. Bei den Bändern reicht die Spanne von schmal bis Jumbo. Sechs von zehn Artikeln liegen unter 10 Euro.
Häufige Fragen zu Socken und Bändern
Was bedeutet Crew bei Socken?
Crew ist die mittlere Höhe, ein Stück über dem Knöchel, und hier die Stufe mit der größten Auswahl. Genormt ist der Begriff nicht: Rohner nennt seine mittelhohe Stufe „Quarter" und meint damit eine Länge über dem Knöchel. Im Zweifel entscheidet das Produktbild.
Schmal oder breit: welches Schweißband am Handgelenk?
Breit, wenn der Schweiß den Unterarm hinunter zum Griff läuft; die breite Bauform deckt mehr Handgelenk ab und nimmt mehr auf. Schmal genügt, wenn nur die Handkante trocken bleiben soll. Die Bauart steht im Artikelnamen.
Lohnt sich das Dreierpack bei Sportsocken?
Ja, deutlich. Über die Kategorie gerechnet kostet ein Paar aus dem Dreierpack im Mittel weniger als die Hälfte eines einzeln verkauften Paars, quer durch die Marken, die beide Gebinde führen. Beim Zweierpack fällt der Abstand klein aus und kippt bei einzelnen Marken sogar.
Worin unterscheiden sich Squashsocken von normalen Sportsocken?
An der Konstruktion, nicht am Aufdruck. Eine einfache Sportsocke ist gleichmäßig gestrickt, eine Racketsport-Socke trägt Polster an Ballen, Ferse und Achillessehne und ist für links und rechts getrennt geformt. Wer wöchentlich auf hartem Hallenboden stoppt, merkt das zuerst unter dem Ballen.
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