Schwingungsdämpfer stehen hier in über 130 Ausführungen, vom einzelnen Knopf für kleines Geld bis zum Mehrstückpack für den Verein. Ein Dämpfer klemmt zwischen zwei Längssaiten unterhalb der untersten Quersaite und nimmt dem Treffmoment den Nachklang. Am Klang ändert er viel, an der Belastung für den Arm wenig. Die Tennisregeln erlauben ihn nur außerhalb des Kreuzungsmusters der Saiten.
Gründe für einen Dämpfer
Meist klingt der Schläger nach der Neubesaitung hart und blechern, und das Pingen soll weg. Dafür reicht der einfachste Knopf. Dann gibt es das Gefühl im Treffpunkt, das mit Dämpfer satter wirkt; hier lohnt das Ausprobieren mehrerer Formen, weil der Effekt klein und sehr persönlich ist. Trainer und Vereine kaufen Dämpfer dagegen als Verbrauchsmaterial, weil ständig welche verloren gehen. Die Mengenpackungen stehen hier in der Kategorie, von der Box bis zum Großbeutel. Daneben liegt der Trainerbedarf.
Bauarten im Sortiment
| Bauart | Wirkung | passt zu |
| Knopfdämpfer | klemmt zwischen zwei Längssaiten, kleinster Eingriff | wer nur den Klang ändern will |
| Langform über mehrere Längssaiten | mehr Kontaktfläche, deutlich dumpferer Ton | wer den Nachklang ganz weghaben will |
| Dämpfer mit Fixierhaken oder Klemmschlitz | bleibt auch bei harten Aufschlägen im Bett | wer regelmäßig Dämpfer verliert |
| Figuren- und Logodämpfer | Optik, Wirkung wie beim Knopf | Vereinsgeschenke, Kinder |
| Dämpfer mit Füllung, etwa Gel oder Latexgummi | Knopfform, der Unterschied liegt im Füllmaterial | wer verschiedene Materialien durchprobiert |
Warum Dämpfer herausfallen
Der Halt kommt allein aus der Spannung der Längssaiten. Deshalb sitzt ein Dämpfer bei weicher oder ausgespielter Bespannung lockerer, und wie fest er klemmt, hängt am Abstand der Längssaiten. Die zweite Ursache ist das Material: Ausgehärtetes, rissiges Material gibt nicht mehr nach und springt beim ersten harten Treffer heraus. Wer ihn kauft, weil der Arm nach dem dritten Satz müde wird, setzt an der falschen Stelle an: dagegen helfen eine weichere Saite und eine niedrigere Bespannungshärte. Was sonst in die Tasche gehört, steht bei der Sportnahrung.
Passung zum Besaitungsbild
Dämpfer sind nicht genormt, und der Abstand der Längssaiten entscheidet, ob ein Modell sauber klemmt. Rahmen mit offenem Muster brauchen die breitere Form, dichte Muster vertragen den schmalen Knopf. Pflege braucht ein Dämpfer nicht, aber nach jeder Neubesaitung gehört er neu gesetzt, weil er beim Saitentausch ohnehin heraus muss. Wird das Material hart oder zeigt Risse, ersetzt man ihn: ein brüchiger Dämpfer scheuert an der Saite.
Marken und was sie kosten
Wilson, Prince und Babolat stellen die drei größten Blöcke, danach kommen Head, Tourna und Gamma. Einzeldämpfer liegen fast durchgängig im einstelligen Eurobereich, die höheren Preise im Sortiment gehören zu Mehrstückpackungen und nicht zu einzelnen Knöpfen. Wer die Saite gleich mit erneuern will: Besaitungsservice für Tennis, Badminton und Squash gibt es bei uns. Daneben liegen die Badeschuhe. Die Nachbargruppen stehen im Tenniszubehör.
Kälte, Hitze und der Besaitungstermin
Gummi reagiert auf Temperatur. In der kalten Halle und im Auto über Nacht wird ein ausgehärteter Dämpfer steif und rutscht beim ersten Schlag heraus. Praktisch heißt das: zum Saisonwechsel, wenn die Bespannung ohnehin erneuert wird, geht auch der alte Dämpfer weg.
Dämpfer-Fragen im Detail
Ist ein Schwingungsdämpfer im Turnier erlaubt?
Ja, solange er außerhalb des Bereichs der gekreuzten Saiten sitzt. Üblich und regelkonform ist die Position unterhalb der untersten Quersaite. Im Schlagfeld selbst ist er nicht zulässig, weil er dort das Verhalten der Bespannung verändern würde.
Schützt ein Dämpfer vor dem Tennisarm?
Nein. Er nimmt den hörbaren Nachklang und einen kleinen Teil der hochfrequenten Schwingung, die Kraftspitze beim Treffen bleibt. Gegen Beschwerden im Ellenbogen wirken Saitenwahl, Bespannungshärte und Griffstärke deutlich stärker.
Wie oft wechselt man den Dämpfer?
Spätestens mit jeder Neubesaitung, denn dabei muss er heraus. Dazwischen wechselt man ihn, wenn das Material nicht mehr nachgibt oder Risse zeigt.
Warum klingt der Schläger dumpfer, fühlt sich aber gleich an?
Weil der Dämpfer die hörbare Schwingung der freien Saitenlänge bremst, nicht die Bewegung des Rahmens. Das Ohr merkt den Unterschied sofort, die Hand kaum. Wer am Gefühl etwas ändern will, kommt über Saite und Bespannungshärte weiter.


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