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Outdoorschuhe für Kinder gibt es hier für Jungen und Mädchen, der stärkste Block sind gefütterte Winterschuhe. Danach folgen sportliche Wandermodelle und eine kleinere Reihe leichter Travelschuhe. Den Kern stellt Lowa, dazu kommen adidas Performance, Jack Wolfskin, Kamik und CMP. Der Preisschwerpunkt liegt im oberen zweistelligen Bereich.



Wofür Kinder hier Schuhe bekommen


Den größten Anteil hat der Winter: Stiefel mit Fütterung und hohem Schaft für den Schulweg, für Rodelnachmittage und für Wege, auf denen Schnee im Schuh landen würde. Wichtig ist dabei, dass sich der Schuh mit klammen Fingern allein schließen lässt.


Für Familienwanderungen und Hüttenanstiege steht eine kleinere Auswahl mit fester Sohle bereit, dazu passen Outdoorsocken in Kindergrößen und ein eigener Rucksack aus den Outdoortaschen.


Für Kita und den täglichen Spaziergang genügen leichte Modelle mit weicher Sohle. Solche Modelle wiegen wenig, lassen den Fuß arbeiten und sind schneller wieder trocken, wenn eine Pfütze dazwischenkommt.



Worauf Eltern beim Kinderschuh achten


Der Platz vor den Zehen entscheidet. Das Deutsche Schuhinstitut empfiehlt für neue Kinderschuhe neun bis fünfzehn Millimeter Zugabe, je nach Größe mehr oder weniger. Weniger drückt beim Bergabgehen, mehr lässt den Fuß im Schuh rutschen. Am einfachsten prüft man das mit der herausnehmbaren Innensohle, auf die das Kind stehend seinen Fuß setzt.


Kinder melden zu enge Schuhe selten, weil sich die Zehen einrollen, ohne wehzutun. Deshalb wird regelmäßig nachgemessen, im Wachstumsschub häufiger. Ein Verschluss, den das Kind selbst bedient, spart auf Tour jedes Mal Diskussionen, und Reflektoren am Schaft helfen im dunklen Winterhalbjahr.


Beim Obermaterial gilt: Membran hält Nässe draußen, macht den Schuh aber wärmer und schwerer. Für den Sommer reicht ein atmungsaktives Textilmodell, ergänzt um Ersatzschnürsenkel aus dem Outdoorzubehör.



Die Konstruktionsklassen im Kindersortiment


Der Filter „Typ Wanderschuh" sortiert das Sortiment in vier Klassen, die sich in der Größe deutlich unterscheiden.








KlasseArtikelWofür der Filter sie führt
COLD WEATHER BOOTS198Winterwandern, Schulweg im Schnee
ALL TERRAIN SPORT131Spaziergänge und zügige Runden
ALL TERRAIN CLASSIC62Wandern auf Feld- und Waldwegen
TREKKING14Trekking und Hüttenanstiege


Wer das Kindersortiment bestückt


Winter- wie Wanderblock trägt Lowa, das mit Abstand die meisten Paare stellt. Im Winter kommen Kamik und Merrell dazu, bei den Wandermodellen CMP und adidas Performance. Kleinere Reihen steuern Jack Wolfskin, Kastinger, Zigzag, La Sportiva und Salewa bei. Der Bereich hängt unter Wanderschuhe. Feste Tourenmodelle bilden das obere Ende, leichte Travelschuhe das untere. Tennistown ist seit 2003 Fachhandel.



Fragen zum Kinderschuh


Wie viel Luft braucht der Schuh?


Neun bis fünfzehn Millimeter vor der längsten Zehe, je nach Größe. Gemessen wird im Stehen auf der herausgenommenen Innensohle, weil der Fuß unter Belastung länger wird. Eine ganze Größe Reserve ist zu viel, darin rutscht der Fuß bei jedem Schritt nach vorn.


Klett oder Schnürung?


Klett geht schneller und funktioniert auch mit kalten Fingern. Eine Schnürung sitzt genauer, hält den Fuß auf abschüssigen Wegen besser und lohnt sich, sobald das Kind sie selbst bedienen kann. Für Touren ist sie die stabilere Wahl.


Reicht ein Winterstiefel für Schulweg und Wanderung?


Für kurze Winterrunden ja. Auf längeren Strecken stört die dicke Fütterung, weil der Fuß darin schwitzt und der schwere Schaft ermüdet. Wer regelmäßig wandert, fährt mit einem zweiten, leichteren Paar besser.


Lassen sich Schuhe an Geschwister weiterreichen?


Solange Sohle und Fersenkappe intakt sind, spricht nichts dagegen. Bei sichtbar schief abgelaufener Sohle lohnt das Weiterreichen nicht, weil der Schuh nicht mehr gerade steht.