Volleyball ist Hallensport, und dieser Bereich besteht deshalb zum größten Teil aus Hallenschuhen von adidas, Asics, hummel und Salming. Daneben liegen ein Ball für Garten und Campingplatz, ein Netzset mit Stahlpfosten, Linien und Tragetasche und ein Ballwagen aus Stahl. Gut ein Drittel des Regals führt Dämpfung und Komfort als Haupteigenschaft, gut ein Viertel Stabilität. Am dichtesten besetzt ist der Größenlauf zwischen 38 und 46, der Einstieg liegt unter 40 Euro.
Warum dieselben Schuhe unter mehreren Sportarten stehen
Fast jedes Modell aus diesem Regal steht im Shop zusätzlich unter Badminton, Squash oder Handball. Der Grund liegt in der Bauart. Alle vier verlangen dasselbe vom Schuh: flachen Stand, eine Sohle, die auf dem Hallenboden keine Striche hinterlässt, und Halt beim Ausfallschritt zur Seite. Ein Artikel steht dabei in mehreren Sportartfiltern gleichzeitig. Die Zuordnungen teilen das Regal also nicht auf, sie gewichten es nur.
Nur ein kleinerer Teil der Modelle trägt die Sportart ausdrücklich im Namen. Der Rest läuft als Hallen- oder Indoorschuh, und einige Artikelnamen nennen die Zweitverwendung in Klammern dahinter, etwa Handball oder Basketball. Beim Kauf wiegt der Aufdruck auf dem Karton weniger als das, was unter dem Fuß passiert.
Was das Regelwerk vorschreibt
Der Weltverband FIVB legt das Schuhwerk in Regel 4.3.2 fest: leicht und flexibel, mit Sohlen aus Gummi oder Verbundmaterial und ohne Absatz. Die übrigen Maße erklären, woher diese Anforderung kommt. Das Feld misst 18 mal 9 Meter, ringsum kommen mindestens drei Meter Freizone und über der Spielfläche mindestens sieben Meter hindernisfreie Höhe (Regel 1.1). Gespielt wird also auf kurzer Strecke und in die Höhe: Block, Angriffssprung, Landung, dazwischen Seitschritte in der Annahme. Was ein Hallenschuh können muss, entscheidet sich auf diesen wenigen Metern.
| Merkmal | Was es auf dem Feld bewirkt | Passt zu |
|---|---|---|
| Dämpfung und Komfort, die häufigste Haupteigenschaft im Regal | nimmt die Landung nach Block und Angriffsschlag auf | Angriff und Mitte, lange Trainingsabende |
| Stabilität, bei adidas als Courtstabil und Stabil im Namen | hält den Fuß beim Seitschritt in der Annahme über der Sohle | Abwehrpositionen, schwerere Spieler |
| halbhoher Schnitt, bei adidas als Mid und bei Asics als MT geführt | umschließt das Sprunggelenk höher als der flache Schaft | wer nach dem Block unsicher aufkommt |
| Beweglichkeit, bei Salming an den Viper-Modellen im Namen | der Richtungswechsel am Netz geht ohne Verzögerung | Zuspiel, kurze Wege am Netz |
| Leichtigkeit, ebenfalls ein Namenszusatz der Viper-Reihe | spart Gewicht bei jedem der vielen kurzen Antritte | Jugend im Wachstum, schnelle Beinarbeit |
| Allround | nichts überspitzt, dafür in mehreren Hallensportarten brauchbar | Schulsport, zweimal die Woche Halle |
Für wen welches Paar gedacht ist
Beim Einstieg im Verein, zweimal die Woche Halle, reicht ein Allround-Modell mit ordentlicher Dämpfung. Unter 60 Euro liegt gut ein Drittel des Regals, und aus dieser Klasse kommen auch die Modelle, die im Schulsport bestehen. Die vollständige Auswahl steht unter Volleyballschuhe, dort auch getrennt nach Damen und Herren.
Vorne am Netz, wo geblockt und angegriffen wird, kommt man pro Trainingsabend hundertfach aus dem Sprung herunter. Dort lohnt die Dämpfungsgruppe, und dort steht auch der halbhohe Schnitt zur Wahl, den adidas als Mid und Asics als MT im Namen führt. Viele Modelle sind das nicht. In der Annahme und im Libero-Spiel zählt dagegen weniger die Landung als der Halt beim schnellen Seitschritt, und dafür steht die zweitgrößte Gruppe im Sortiment bereit.
Größenlauf, Drittelnummern und Passform
Kindergrößen laufen ab den unteren Dreißigern mit, dicht wird es ab 33, und das Zentrum des Sortiments liegt zwischen 38 und 46. Auffällig ist die Abstufung. Ein großer Teil des Sortiments läuft in Dritteln statt in ganzen und halben Nummern, und 39 1/3, 40 2/3, 41 1/3 und 42 2/3 gehören zu den am besten bestückten Feldern überhaupt. Im Filter stehen sie zwischen den ganzen Nummern und rutschen dort leicht durch.
Bei den Schuhen steht in der Lagerzeile neben der europäischen meist eine amerikanische Nummer. Maßgeblich ist die europäische. Dieselbe EU-Größe 42 steht je nach Modell als US 8,5, 9, 9,5, 10 oder 10,5 im Lager; eine feste Umrechnung existiert also nicht, auch wenn im Netz reichlich Tabellen kursieren. Eine US-Nummer aus einem alten Karton gehört am jeweiligen Artikel nachgeprüft.
Am längsten hält ein Paar, das die Halle nicht verlässt. Feiner Straßenschmutz arbeitet sich in die Laufsohle ein und nimmt ihr genau die Haftung, wegen der sie gekauft wurde. Ausgedient hat der Schuh, wenn das Profil unter dem Ballen blank ist und der Fuß im Ausfallschritt weiterrutscht als früher.
Kalte Böden und der Wechsel nach draußen
Von Oktober bis in den Frühling steht die Halle voll. Kalte Böden nehmen der Gummimischung einen Teil ihrer Haftung, und ein neues Paar kauft man deshalb besser mit Vorlauf. Der Schuh braucht ein paar Abende, bis der Leisten nachgibt, und Druckstellen melden sich lieber im Training als am Spieltag. Für die Wege zwischen Halle und Piste liegen Handschuhe und Zubehör aus dem Wintersport im selben Bereich.
Im Sommer zieht das Spiel nach draußen, in den Garten und auf den Campingplatz. Dafür ist der günstige Ball aus dem Sortiment gedacht, und das Netzset lässt sich im Garten aufbauen. Ballpumpe und Punktetafel stehen beim Zubehör für Fun-Sports. Der Hallenschuh bleibt in dieser Zeit besser im Schrank als im aufgeheizten Kofferraum.
Wer dieses Regal trägt
Den größten Teil stellt adidas Performance, dahinter folgen Asics, hummel und Salming; einzelne Modelle kommen von Mizuno, Kempa, Puma und Joma. Innerhalb der Marken entscheidet die Serie. Bei adidas stehen CrazyFlight und Novaflight neben den Courtstabil-, Stabil- und Court-Team-Bounce-Modellen. Asics führt Upcourt und Gel Rocket als Hallenschuh quer über die Sportarten, während Netburner Ballistic, Gel Volley Elite und Gel Beyond die Sportart im Namen tragen. hummel führt Algiz, Dagaz und Teiwaz, Salming die leichten Viper-Modelle neben Eagle und Kobra.
Preislich setzt das Regal unter 40 Euro an, nach oben folgen die Sprungmodelle, und dort trägt eine einzelne Marke fast die ganze Spitze. Neben den Schuhen steht der Trainerbedarf mit Netzset und Ballwagen. Gleich nebenan liegen die Tischtennisschläger; die Übersicht über alle Hallensportarten steht unter More Sports.
Häufige Fragen zu Schuh, Ball und Netz
Braucht man in der Halle eigene Schuhe?
Ja. Viele Hallenbetreiber verlangen eine Sohle, die keine Striche auf dem Lack hinterlässt, und die hat ein Straßenschuh selten. Dazu kommt die Bauart: Die hohe, weiche Ferse eines Laufschuhs ist für die Bewegung geradeaus gemacht und kippt beim Seitschritt weg. Ob ein Modell für diese Sportart oder allgemein für die Halle beworben wird, ist dagegen zweitrangig.
Kann man Handballschuhe in der Halle weiterspielen?
In aller Regel ja. Ein großer Teil unserer Modelle ist im Shop unter beiden Sportarten geführt, weil Sohle, Seitenhalt und Dämpfung dieselben Anforderungen erfüllen. Im Detail gibt es Unterschiede. Handballmodelle sind häufiger auf den Zweikampf abgestimmt, Sprungmodelle stärker auf die Landung.
Wie hoch hängt das Netz bei Frauen und Männern?
Die Oberkante liegt bei Männern auf 2,43 Metern, bei Frauen auf 2,24 Metern. Gemessen wird in der Mitte des Feldes. Über den beiden Seitenlinien muss die Höhe exakt gleich sein und darf die offizielle Höhe um höchstens zwei Zentimeter überschreiten (Regel 2.1). Beim Aufbau im Garten oder in der Schulhalle sind das die Maße, an denen man sich ausrichtet.
Welchen Umfang und welches Gewicht hat der Spielball?
65 bis 67 Zentimeter Umfang und 260 bis 280 Gramm, festgelegt in Regel 3.1. Dazu kommt ein Innendruck von 0,30 bis 0,325 kg/cm², das sind rund 294 bis 319 Millibar. In einer Partie müssen alle Bälle in Umfang, Gewicht, Druck, Typ und Farbe übereinstimmen, das steht in Regel 3.2.
Welche Schuhe passen für Kinder in der Halle?
Wichtiger als die Sportart auf dem Karton ist ein Verschluss, den das Kind selbst schließt, dazu genug Weite im Vorfuß. Ein Modell im Regal schließt mit Klett, zwei weitere sind im Namen ausdrücklich als robust und breit geschnitten ausgewiesen. Jungen- und Mädchenmodelle stehen im Filter getrennt, und die Nummern laufen von dort ohne Bruch in die Erwachsenengrößen weiter.
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