Wintersportbekleidung für die Piste und für alles, was im Kalten draußen stattfindet, steht hier in einem vierstelligen Sortiment bereit. Den größten Block stellt die innere Schicht mit über 500 Artikeln Funktionswäsche, dazu kommen 165 Socken. An Oberbekleidung stehen über 200 Winterjacken und gut 70 Skihosen bereit, dazu Fleece- und Softshellware und das Zubehör. Sortiert wird nach Typ, weil die Bauart mehr über den Einsatz sagt als der Name auf dem Etikett. Über 400 Artikel sind Kinder- und Jugendgrößen.
Welcher Typ wofür gebaut ist
Zwischen Winterjacke und Softshell liegen zwei verschiedene Aufgaben. Die eine hält Wärme fest, die andere lässt sie bei Bewegung heraus.
| Typ | Bauart | Wofür er gekauft wird |
| Winterjacke | wattiert oder daunengefüllt, geschlossenes Außenmaterial | Stehen, Zuschauen, kalte Wege, Skitag mit Pausen |
| Parka | lang geschnitten, deckt Hüfte und Oberschenkel mit ab | Alltag im Winter, Schulweg, Spielfeldrand |
| Fleecejacke | isoliert, ohne Wind- und Wasserschutz | Mittellage unter der Schale, Hüttenabend, Übergang |
| Softshelljacke | elastisch, windabweisend, atmet stark | Aufstieg, Langlauf, alles mit gleichmäßigem Tempo |
| Hybridjacke | Isolation nur an Brust und Rücken, elastisch an Flanken und Armen | Wechsel aus Belastung und Pause, Tourengehen |
| Skihose | Schneefang, verstärkter Saum, oft mit Träger oder hohem Bund | Abfahrt, Schnee von außen, Sitzen im Lift |
| Winterhose | gefüttert, ohne Pistenausstattung | Rodeln, Winterwandern, Kinder im Alltag |
Woran sich Wärme und Wetterschutz entscheiden
Wärme steckt nicht im Material selbst, sondern in der Luft, die es festhält. Deshalb wärmt eine dicke, lose Wattierung im Stehen besser als jede straff sitzende Schale. Sobald man sich bewegt, kippt das Verhältnis: Dann ist die Jacke gut, die Feuchtigkeit nach außen lässt, bevor sie im Futter kondensiert und von innen auskühlt.
Daraus folgt, wozu man greift. Wer überwiegend steht, nimmt Isolation und nimmt in Kauf, dass sie beim Aufstieg zu viel ist. Wer überwiegend in Bewegung ist, nimmt eine dünnere Lage und regelt über Reißverschlüsse unter den Armen, über die Kapuze und über den Bund. Hybridbauweisen versuchen beides, indem sie dort isolieren, wo der Körper bei Belastung am wenigsten überhitzt.
Unterschätzt wird fast immer der Rest der Ausrüstung. Ungeschützte Hände, Füße und der Kopf kühlen zuerst aus. Eine mittelmäßige Jacke mit warmen Handschuhen schlägt die teure Jacke mit klammen Fingern. Handschuhe, Skibrillen und Halstücher stehen im Zubehör.
Vom Schulweg bis zur Skiwoche
Für Kinder, die den Winter über draußen sind, ohne Ski zu fahren, trägt ein Parka oder eine gefütterte Winterhose weiter als Pistenausstattung. Robustes Außenmaterial und ein Schnitt, der Bewegung zulässt, zählen hier mehr als Schneefang und Trägersystem.
Für eine Woche auf der Piste braucht es die Kombination: Skihose mit Schneefang, darüber eine Jacke mit Kapuze, die über den Helm passt, darunter eine Mittellage, die man ablegen kann. Wer stattdessen aus eigener Kraft aufsteigt, fährt mit Softshell oder Hybrid besser.
Wer im Winter drinnen weitertrainiert, braucht die warme Schicht nur für den Weg zur Halle und findet die Ausrüstung dafür beim Handball. Für alle, die auch bei Frost im Sattel sitzen, gelten andere Anforderungen an Wind und Sichtbarkeit; die passende Ausstattung steht im Bike-Bereich.
Der Winter kommt in Etappen
Zuerst gehen die Übergangsteile, Fleece und Softshell, sobald die Morgen kalt bleiben. Dann folgt die eigentliche Winterware, und mit der ersten verlässlichen Schneelage zieht die Pistenausstattung nach. Kinderjacken und Kinderhosen werden meist kurz vor der Reise gebraucht, weil erst dann auffällt, dass die Ärmel vom Vorjahr nicht mehr reichen. Im Frühjahr kehrt sich die Reihenfolge um: Die Schale wandert weg, Fleece und Hybrid bleiben liegen, weil sie in den Bergen auch im Sommer gebraucht werden.
Wie es sitzen sollte und wie es sauber bleibt
Eine Winterjacke muss über der Mittellage passen, nicht auf dem T-Shirt. Wer sie ohne Pullover anprobiert und dann eng kauft, drückt die Isolation zusammen und verliert genau die Luft, die wärmen soll. Die Arme werden mit erhobenen Händen geprüft: Rutscht der Saum über den Hosenbund, fehlt Länge. Bei Skihosen entscheidet der Sitz über dem Skischuh, nicht der über dem Straßenschuh, und die Socken für den Winter gehören zur Anprobe dazu, weil flaches Gestrick in der Schale weniger aufträgt.
Gewaschen wird mit Spezialwaschmittel ohne Weichspüler, gut ausgespült und danach warm getrocknet. Erst die Wärme richtet die Imprägnierung wieder auf. Perlt Wasser nicht mehr ab, wird nachimprägniert, statt die Jacke abzuschreiben.
Welche Häuser hier vertreten sind
Den größten Bestand stellen die Wäschehersteller: Falke, UYN, X-Bionic und Odlo mit Funktionsshirts und Unterziehhosen, dazu Rohner und Accapi bei den Skisocken. Skihosen kommen von Killtec, Ziener und Schöffel, Alpin- und Daunenjacken von La Sportiva, Salewa, Colmar und CMP, Fleece für die Mittellage von Bergans. Die Handschuhe liefern Chiba, Salewa und Dakine. Aus dem Teambereich stehen die Linien hummel Essential und PUMA teamLIGA im Sortiment. Preislich geht es bei Socken und Unterwäsche im einstelligen Bereich los, gut die Hälfte des Sortiments bleibt unter 50 Euro, und nach oben reichen Alpinjacken und Daunen in den dreistelligen Bereich. Was im Winter an den Füßen fehlt, findet sich im Socken-Shop, der übrige Sportbedarf unter More Sports.
Fragen, die uns im Winter erreichen
Was unterscheidet eine Skihose von einer Winterhose?
Die Skihose hat einen Schneefang am Bein, der auf dem Schuh abschließt, dazu einen verstärkten Saum gegen die Kanten und meist einen hohen Bund oder Träger. Eine Winterhose ist gefüttert und warm, aber für Schnee von unten nicht gebaut. Fürs Rodeln reicht sie, für die Abfahrt nicht.
Wofür ist eine Hybridjacke gedacht?
Die Hybridjacke legt die Füllung nur auf Brust und Rücken und arbeitet an Flanken und Armen mit elastischem, atmendem Material. Dadurch wärmt sie im Stehen, ohne beim Aufstieg zu überhitzen. Sinnvoll für alle, die zwischen Anstrengung und Pause wechseln, überflüssig für den reinen Standbetrieb.
Reicht eine Fleecejacke allein im Winter?
Nur bei trockenem, windstillem Wetter. Fleece isoliert gut, hält aber weder Wind noch Nässe ab, und beides nimmt ihm die Wirkung sofort. Als Mittellage unter einer Schale spielt es dagegen seine Stärke aus, weil es Feuchtigkeit weitergibt statt sie zu speichern.
Wie zieht man sich im Lagenprinzip an?
Innen eine Schicht, die transportiert, darüber eine, die wärmt, außen eine, die Wind und Nässe abhält. Der Trick liegt nicht in der Zahl der Lagen, sondern darin, rechtzeitig eine abzulegen. Wer verschwitzt am Lift ankommt, friert danach unabhängig davon, was er anhat.
Wie wäscht man eine Skijacke, ohne sie zu ruinieren?
Mit Spezialwaschmittel für Funktionstextilien, ohne Weichspüler, bei niedriger Temperatur und mit zusätzlichem Spülgang. Anschließend im Trockner oder mit dem Bügeleisen über einem Tuch warm behandeln, damit die Imprägnierung sich wieder aufstellt. Lässt die Wirkung dauerhaft nach, wird nachimprägniert.
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