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Taschen und Rucksäcke für Training, Schule und Reise stehen hier in über 450 Modellen bereit, gut die Hälfte davon Rucksäcke. Die Spanne reicht vom kleinen Schuhbeutel bis zum Rollengepäck für die Turnierfahrt, preislich von wenigen Euro bis in den dreistelligen Bereich. Über den Kauf entscheidet, was mitmuss und wie weit es getragen wird. Und ob die nassen Schuhe einen eigenen Platz brauchen.



Für welchen Weg gepackt wird


Wer täglich pendelt, greift zum Alltagsrucksack. Rund vierzig Modelle sind ausdrücklich für diesen Zweck geschnitten, mit schmaler Silhouette und Fächern für Kleinkram. Für Training und Wettkampf verschiebt sich der Anspruch, denn Schuhe gehören getrennt vom Rest: Ein Modell mit Schuh- oder Nassfach nimmt das Paar auf, ohne dass die Wechselsachen darunter leiden, und wer beim passenden Paar Sportschuhe noch schwankt, sieht dort, welche Formate in so ein Fach müssen. Erima und Jako führen ihre Teamlinien als Tasche und Rucksack im gleichen Zuschnitt, sodass sich der Satz mit der dazugehörigen Teambekleidung zu einem geschlossenen Auftritt fügt. Steht dagegen eine längere Fahrt an, übernimmt Rollengepäck die Last, das man am Bahnsteig schiebt statt schleppt.



Woran sich eine Tasche im Gebrauch beweist


Die erste Entscheidung ist die Trageform. Auf dem Rücken verteilt sich Gewicht am gleichmäßigsten, eine Schultertasche lässt sich schneller öffnen und abstellen, Rollen nehmen die Last ganz ab, kosten aber Innenraum und bringen Eigengewicht mit. Danach kommt die Fächerlogik. Wo Fächer ausgewiesen sind, überwiegt das durchgehende Hauptfach deutlich: Auf jedes Modell mit zwei Hauptfächern kommt gut ein Dutzend mit einem. Viel Platz also, wenig Ordnung, während die zweigeteilten sauber trennen. Wichtiger als die Zahl der Fächer ist, wo sie sitzen. Ein Accessoirefach im Deckel hält Schlüssel und Karten griffbereit, das führt rund ein Drittel der Modelle; ein eigenes Schuhfach dagegen nur knapp jedes zwölfte. Bleibt die Verarbeitung. Reißverschluss, Gurtansätze und Bodennähte sind die Stellen, an denen sie sich zeigt. Ein verstärkter Boden entscheidet darüber, ob die Tasche in der feuchten Kabine steht oder umkippt. Wer Bälle, Grips und Kleinteile ohnehin dabeihat, plant das passende Zubehör gleich in die Fächeraufteilung ein.



Taschentypen und was sie tragen









TypWas ihn ausmachtPasst zu
RucksackGewicht liegt auf beiden Schultern, die Hände bleiben freiSchulweg, Pendeln, Radfahrt, Wanderung
mittlere TascheEin Hauptfach mit Seitenfach, kurzer Griff zum InhaltTraining zweimal die Woche, Hallensport
große TascheFasst Wechselsachen für mehrere Tage, trägt sich über der SchulterTurnierwochenende, Trainingslager
Tasche mit RollenLast läuft auf dem Boden, Teleskopgriff statt GurtBahn- und Flugreise, schweres Gepäck
SchuhtascheEigenes Behältnis für nasse oder verschmutzte SohlenErgänzung zu Gepäck ohne Schuhfach


Volumen, Tragekomfort und Reinigung


Größe misst sich bei Gepäck in Litern, und wo Hersteller die Angabe machen, steht sie am Modell. Ein kleiner Tagesrucksack fasst Getränk und Wechselshirt, Trainingsgepäck mit Schuhen und Schlägerhülle braucht spürbar mehr Raum. Beim Tragen entscheiden Gurtbreite und Polsterung: Schmale Bänder schneiden ein, sobald das Gewicht steigt, ein Brustgurt hält den Rucksack bei schnellen Bewegungen an Ort und Stelle. Zur Pflege genügen kaltes bis lauwarmes Wasser, milde Seife und eine weiche Bürste, denn die Maschine löst Beschichtungen und verzieht Polster; was der Hersteller am Modell angibt, geht vor. Nasse Sachen gehören noch am selben Abend heraus, sonst riecht das Innenfutter nach zwei Wochen streng. Wer im Winter mit durchweichten Sohlen unterwegs ist, packt sie ins separate Fach statt neben die Kleidung und findet die dazu passenden Winterschuhe eine Abteilung weiter.



Vom Hallenwinter bis zur Sommerreise


Der Bedarf wandert durchs Jahr. In der kalten Hälfte dominiert der Hallenbetrieb, und damit Gepäck, das feuchte Schuhe und dicke Jacken zugleich fasst; ein zweites Fach lohnt hier mehr als jedes eingesparte Gramm. Im Frühjahr wechselt die Nachfrage zu Rucksäcken, die auf dem Rad und auf dem Weg zum Platz funktionieren. Die Reisemonate schieben Rollengepäck und größere Volumen nach vorn, weil Handgepäckmaß und Kofferraumhöhe plötzlich zählen. Zum Schuljahresbeginn sind es dann die robusten Alltagsmodelle mit Ordnung im Innenraum. Wer gegen die Saison kauft, hat die ruhigere Auswahl: Reisegepäck im Januar, Hallentaschen im Juli.



Das Sortiment von Herschel bis Jako


Den Kern tragen zwei Lager. Auf der Alltagsseite führt Herschel mit über achtzig Modellen, dahinter Eastpak und Gaston Luga mit je knapp fünfzig und Dakine mit über dreißig, das aus dem Outdoor- und Boardsport kommt und entsprechend derb baut. Auf der Sportseite steht Jako mit über siebzig Artikeln vorn, gefolgt von Erima mit gut vierzig und hummel mit knapp dreißig. Jack Wolfskin liegt mit gut vierzig Modellen zwischen beiden Lagern. Für Vereine sind die Teamlinien interessant: Erima Six Wings und Intro sowie Jako One und Iconic liefern Tasche und Rucksack im selben Dekor. Preislich beginnt es bei einstelligen Beträgen für Schuhbeutel, der größere Teil des Sortiments bleibt unter fünfzig Euro, und nach oben öffnet sich der dreistellige Bereich für Reisegepäck. Für Trainer, Wiederverkäufer und Gewerbetreibende gelten Sonderkonditionen, erfragbar per Mail unter service@tennistown.de. Wie sich die Abteilung in den Lifestyle-Bereich einfügt, zeigt die Übersicht, und wer Tasche und Schuh farblich abstimmen will, wird bei den Sneakern fündig.



Nachgefragt zu Taschen und Rucksäcken


Wie groß muss eine Tasche für ein normales Training sein?


Für zwei Stunden Training kommen Schuhe, Handtuch, Wechselshirt und Getränk mit, und dafür genügt eine mittlere Tasche oder ein Rucksack um dreißig Liter. Kommen Schläger, Bälle oder ein zweites Paar Schuhe dazu, greift man besser zur großen Tasche mit zusätzlichem Seitenfach.


Was bringt eine Tasche mit Rollen gegenüber einer großen Sporttasche?


Rollen nehmen das Gewicht vom Körper, sobald der Weg lang und der Boden fest ist. Auf Kopfsteinpflaster, Rasen oder Treppen kehrt sich der Vorteil um, weil Gestell und Räder Eigengewicht mitbringen und Platz im Inneren kosten. Für Bahnhof und Flughafen lohnt sich das, für den Weg zur Halle selten.


Darf ein Rucksack in die Waschmaschine?


Besser nicht. Trommel und Schleudergang lösen Beschichtungen, verziehen Polster und setzen den Reißverschlüssen zu. Sinnvoller ist Handwäsche mit kaltem bis lauwarmem Wasser und weicher Bürste, danach offen an der Luft trocknen, fern von direkter Hitze. Nie auf der Heizung. Steht am Modell eine eigene Pflegeangabe, gilt die. Flecken auf beschichteten Böden gehen meist mit einem feuchten Tuch ab.


Gibt es Taschen im Vereinsdekor für ein ganzes Team?


Dafür sind die Teamlinien gemacht. Erima Six Wings und Intro sowie Jako One und Iconic sind über mehrere Größen hinweg gleich gestaltet, sodass Spieler und Betreuer zusammengehörig auftreten. hummel führt Essential in kleinerem Umfang. Welche Formate eine Linie führt, steht in der jeweiligen Produktbeschreibung.


Wohin mit nassen Schuhen nach dem Hallentraining?


In ein eigenes Fach oder eine separate Schuhtasche. Feuchte Sohlen geben Nässe und Geruch an Textilien ab, und das Innenfutter nimmt beides dauerhaft an. Ein Bodenfach mit eigenem Reißverschluss trennt zuverlässig, und wo es fehlt, tut ein Beutel für wenige Euro denselben Dienst.