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Sonnenbrillen für Sport und Alltag stehen hier in über 160 Artikeln, gut sechs von zehn davon von Oakley. Daneben stehen Ray-Ban, Nike, Salice, REVO, 100% und Wave Hawaii. Die Spanne reicht von der schmalen Fassung fürs Rad bis zur kräftigen Vollrandbrille, die auch abends passt.



Für welchen Einsatz welche Brille


Auf dem Rad und beim Laufen zählt, dass die Brille sitzt und der Fahrtwind nicht ans Auge kommt; dafür sind eng anliegende Formen gebaut. Auf dem Tennisplatz kommt der Blick nach oben dazu, also darf der Rahmen die Oberkante des Sichtfelds nicht zerschneiden. Für Auto und Stadt genügt eine klassische Fassung mit ruhiger Tönung. Beim Wintertraining draußen ergänzen Handschuhe die Ausrüstung.



Worauf es bei Glas und Halt ankommt


An erster Stelle steht der UV-Schutz. Mit der Tönung hat er nichts zu tun: Eine dunkle Scheibe ohne Filter öffnet die Pupille und lässt mehr Strahlung ins Auge als gar keine Brille. Die Blendschutzkategorien laufen von 0 bis 4, wobei Kategorie 4 nicht zum Führen von Fahrzeugen geeignet ist. Danach entscheidet der Halt: rutschfeste Auflagen an Nase und Bügeln sitzen auch bei Schweiß. Wer viel schwitzt, achtet auf Belüftungsschlitze am Glasrand, sonst beschlägt die Scheibe an der Ampel. Der ausgesprochene Sportteil ist dabei ein kleiner Ausschnitt: Der Shop führt das ganze Sortiment als All-Day-Brille, für Rad, Lauf und Outdoor sind jeweils nur eine Handvoll Artikel eigens ausgewiesen. Weitere Accessoires liegen eine Ebene höher.



Die größten Oakley-Reihen


Die 103 Oakley-Artikel verteilen sich auf gut zwei Dutzend Modellreihen. Was in der Liste nach vielen Brillen aussieht, ist oft dieselbe Fassung in einer anderen Glas- und Rahmenfarbe. Diese sechs Reihen sind am breitesten bestückt:










ReiheArtikel im Bestand
Holbrook XL10
Hstn10
Holbrook7
Radar EV Path7
Sutro7
Meta Vanguard7


Wie die Brille sitzen sollte


Die Fassung sollte an der breitesten Stelle des Gesichts abschließen, ohne an die Schläfen zu drücken, und die Wimpern dürfen die Scheibe nicht berühren. Gereinigt wird mit lauwarmem Wasser und dem Mikrofasertuch, nie mit Papier, das feine Kratzer in die Beschichtung zieht. Unter einer Schirmmütze aus dem Bereich Caps, Beanies und Mützen gehören die Bügel nach außen.



Sonne im Sommer, Blendung im Winter


Die härteste Blendung entsteht im Winter, wenn die Sonne flach steht und Schnee oder nasser Asphalt das Licht zurückwerfen. Wer ganzjährig draußen trainiert, kommt mit mittlerer Tönung weiter als mit der dunkelsten Scheibe.



Von Oakley bis Wave Hawaii


Oakley trägt den Bestand, Ray-Ban stellt den zweitgrößten Block, dazu kommen Nike, Salice, REVO, 100% und Wave Hawaii. Los geht es bei knapp dreißig Euro, die Mitte des Sortiments liegt bei rund 140, nach oben bis knapp 600 Euro. Wer bei Form oder Tönung unschlüssig ist, schreibt an service@tennistown.de. Fürs Wintertraining passen Halstücher dazu.



Zum Schluss geklärt


Woran erkennt man ausreichenden UV-Schutz?


Pflicht sind CE-Kennzeichnung und Filterkategorie; beides steht auf dem Etikett, oft auch innen am Bügel. Die Auslobung UV400 kommt vom Hersteller und ergänzt diese Angaben. Die Glasfarbe sagt über den Schutz nichts aus. Wichtig ist außerdem die Form: Eine schmale Brille lässt seitlich Licht ans Auge, eine gebogene Fassung deckt den Randbereich mit ab.


Was bringt eine polarisierte Scheibe?


Polarisation filtert das Licht heraus, das von Wasser, nassem Asphalt oder Lack reflektiert wird, und nimmt der Umgebung das Flimmern. Beim Autofahren und am Wasser ist das ein Gewinn. Wer ein Display in der Sonne ablesen muss, sieht darauf je nach Blickwinkel dunkle Schlieren.


Welche Blendschutzkategorie passt wofür?


Kategorie 1 reicht für bedeckte Tage, Kategorie 2 und 3 decken Alltag und Sommer ab, Kategorie 4 gehört ins Hochgebirge und ist zum Autofahren nicht geeignet. Auf dem Rad wählt man lieber eine Stufe heller, weil im Wald und im Tunnel sonst die Sicht wegbricht.


Sind Auslaufmodelle schlechter?


Die Form bleibt dieselbe, geändert haben sich meist nur die Farben von Fassung und Glas. Ein Auslaufmodell ist deshalb kein schwächeres Produkt, sondern eine Serie, die der Hersteller nicht weiterführt. Knapp ein Fünftel des Bestands ist so gekennzeichnet.