Salewa Unterwäsche deckt hier die beiden Lagen ab, die beim Bergsport auf der Haut und knapp darüber liegen. Die Mehrheit der Artikel ist als erste Schicht geführt, der Rest als zweite. Bei der Isolation halten sich light und warm die Waage. Der Größenlauf trägt eine doppelte Angabe und reicht von 46/S bis 52/XL. Blau und Schwarz teilen sich das Farbbild, die Preise liegen im mittleren zweistelligen Bereich.
Was am Berg über die Wäsche entscheidet
Im Aufstieg zählt, wie schnell die Feuchtigkeit nach außen wandert. Wer oben ankommt und stehen bleibt, merkt sofort, ob das Gestrick noch nass am Rücken klebt. Genauso wichtig ist die Nahtlage, weil Rucksack- und Hüftgurt über Stunden auf dieselben Stellen drücken. Die Länge der Beinteile richtet sich nach dem Schaft der Outdoorschuhe von Salewa: Was über der Manschette endet, wirft keine Falte.
Vom Aufstieg bis zum Hüttenabend
Der Tourengeher kauft zuerst die erste Schicht, dazu eine Beinlänge, die im Schuh nicht aufträgt. Im Bergsommer übernimmt das T-Shirt dieselbe Aufgabe mit weniger Stoff. Bleibt die zweite Schicht als Zwischenlage, für Pausen im Wind und den Abend auf der Hütte. Was als Außenlage darüber gehört, steht in der Bekleidung von Salewa.
Was die drei Typen unterscheidet
| Typ | Was er leistet | Wann er gewählt wird |
|---|---|---|
| Langarmshirt | bedeckt Rumpf und Arme bis zum Handgelenk | Aufstieg bei Kälte, unter Jacke oder Fleece |
| T-Shirt | kurzer Arm, geringste Stofflast, auch allein tragbar | Bergsommer, Klettersteig, warme Hütte |
| 3/4-Tight | endet über der Schuhmanschette, warm und atmungsaktiv, im Filter unter 3/4 Hose und unter Tight geführt | Skitour und Bergstiefel |
Wie der Filter die Schichten trennt
Der Filter trennt die Wäsche in erste und zweite Schicht, die englischen Zusätze in Klammern sind Bezeichnungen des Shops. Drei Artikel stehen in der ersten Schicht, zwei in der zweiten. Daneben laufen light und warm, die nach Wärmeleistung trennen, unabhängig davon, ob ein Teil als erste oder zweite Schicht geführt wird. Preislich liegen die Artikel zwischen rund 42 und 72 Euro. Wer unsicher ist, welche Kombination zur geplanten Tour passt, erreicht die Beratung per Mail unter service@tennistown.de. Den Blick über die Marke hinaus gibt die Übersicht der Unterwäsche.
Sommer am Fels, Winter auf Tour
Im Bergsommer reicht meist das kurzärmelige Teil. Zur Tourensaison kommen die zweite Schicht und die wärmere Isolation dazu, dazu das Beinteil unter der Skihose.
Wie die Größenangabe zu lesen ist
Die doppelte Angabe nennt links die Konfektionsgröße und rechts die Buchstabengröße, 48/M bezeichnet also dasselbe Teil auf zwei Wegen. Sitzen soll die Wäsche eng, denn ein Luftpolster zwischen Haut und Gestrick kostet mehr Wärme als eine Stufe weniger Isolation. Weichspüler bleibt weg, in den Trockner gehört keines der Teile, und die Waschtemperatur steht auf dem Pflegeetikett des jeweiligen Artikels. Wie andere Hersteller dieselbe Wärme abstufen, zeigt die Unterwäsche von Falke.
Fragen vor der Tour
Warum stehen bei der Größe zwei Angaben?
Weil die Marke die europäische Konfektionsgröße und die Buchstabengröße nebeneinanderstellt. 48/M meint dieselbe Nummer, einmal als Zahl und einmal als Buchstabe. Für die Auswahl reicht eine der beiden Angaben.
Warum endet die Tight über dem Knöchel?
Die 3/4-Länge hört über der Schuhmanschette auf. So liegt kein Stoff im Schaft, der eine Falte wirft und nach ein paar Stunden drückt. Im Filter tauchen dieselben Hosen sowohl unter 3/4 Hose als auch unter Tight auf.
Taugt die Wäsche auch außerhalb der Berge?
Ja, die Aufgabe bleibt dieselbe. Erste Schicht auf der Haut, Feuchtigkeit nach außen, das funktioniert auf dem Rad und beim Winterlauf genauso. Die eng anliegenden Schnitte tragen unter normaler Kleidung kaum auf, weshalb die Teile oft im Alltag weiterlaufen.
Wie viele Teile braucht man für eine mehrtägige Tour?
Zwei Oberteile und eine Beinlänge reichen für die meisten Hüttentouren. Getragen wird eines, das zweite trocknet über Nacht. Wer länger unterwegs ist, nimmt statt eines dritten Teils lieber die zweite Schicht mit, weil sie an kalten Abenden mehr bringt als ein weiteres Unterhemd.

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