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Kopfhörer fürs Training und den Weg dorthin führen wir in einer bewusst schmalen Auswahl. Alle acht Modelle stammen von Shokz und sitzen offen am Ohr, statt im Gehörgang zu stecken. Los geht es knapp unter 100 Euro, oben endet die Reihe bei rund 190 Euro. Schwarz kommt dreimal vor, dazu je ein Modell in Beige, Weiß, Grau, Rosa und Orange.



Woran sich Sitz und Ausdauer entscheiden


Was im Sitzen gut klingt, kann beim dritten Kilometer wandern. Der Halt steht deshalb vor allem anderen, und er kommt hier über den Bügel: Bei der OpenFit-Reihe legt sich ein weicher Ohrbügel um die Ohrmuschel, beim OpenRun Pro 2 läuft ein Nackenbügel hinter dem Kopf. Wer eine Brille trägt, probiert den Sitz zusammen mit dem Brillenbügel. Der zweite Punkt ist die Feuchtigkeit: Schweiß ist salzig und greift Kontakte stärker an als Regen, weshalb die IP-Kennzeichnung mehr wert ist als jede Klangbeschreibung. Dazu kommen Laufzeit und eine Bedienung, die auch mit nassen Fingern funktioniert.



Welche Modellgruppe was leistet







ModellgruppeWirkungPasst zu
Knochenschall mit Nackenbügel (OpenRun Pro 2)überträgt über den Wangenknochen, eine Luftschallkomponente stützt die tiefen Tönelange Läufe, Radwege, Training im Verkehr
Open-Ear mit Ohrbügel (OpenFit, OpenFit Air)der Lautsprecher sitzt vor dem Gehörgang, Ladecase gehört dazuAlltag, Studio, Wege dazwischen
Open-Ear mit längerer Laufzeit (OpenFit 2+)11 Stunden am Stück, IP55 gegen Strahlwasserlange Einheiten und ganze Turniertage


Wofür das Paar mitkommt


Auf der Laufrunde gewinnt der Halt gegen alles andere: Ein Bügel, der nach zehn Minuten rutscht, verdirbt die Einheit. Weil der Gehörgang offen bleibt, kommt der Verkehr weiter an, und meistens gehört eine Trinkflasche zur selben Strecke. Im Kraftraum wird das Paar mit feuchten Händen angefasst, was für ein robustes Ladecase spricht. Auf dem Weg zur Halle zählen dann Laufzeit und schnelle Kopplung.



Was die Auswahl trägt


Die Auswahl bleibt klein und liegt in der oberen Mittelklasse, wo Feuchtigkeitsschutz nach IP-Kennzeichnung serienmäßig dabei ist. Ein Ladecase bringen die OpenFit-Modelle mit, der OpenRun Pro 2 lädt über USB-C. Neben sechs aktuellen Modellen stehen zwei Auslaufmodelle. Farblich dominiert Schwarz, die hellen und farbigen Varianten gibt es je einmal. Sportartikel führt der Shop im Fachhandel seit 2003. Kleinteile, die man selten plant und dann eilig braucht, etwa Schnürsenkel, stehen im gleichen Zubehörbereich.



Sitz prüfen und sauber halten


Der Sitz entscheidet sich nicht im Sitzen: aufsetzen, ein paar Schritte gehen, zweimal springen. Wandert dabei nichts, stimmt die Lage. Bei den Ohrbügeln hilft es, den Bügel nach hinten zu schieben, bis er an der Ohrmuschel anliegt statt auf ihr. Nach dem Training werden Bügel und Ladekontakte feucht abgewischt und offen getrocknet, bevor sie ins Case zurückgehen. Abspülen oder Einweichen ist nicht vorgesehen. Vom selben Rhythmus profitiert die übrige Ausrüstung, von der Schuhpflege bis zum Etui.



Offene Punkte vor der Bestellung


Halten die Modelle Schweiß aus?


Dafür sind sie gebaut. Der IP-Code hat zwei Ziffern, und nur die zweite sagt, wie viel Wasser ein Gerät verträgt; die Modelle hier tragen IP54 und IP55. Wichtiger als der Wert ist die Gewohnheit danach: abwischen, offen trocknen lassen. Salz aus dem Schweiß setzt den Ladekontakten mehr zu als das Wasser selbst.


Wie lange hält der Akku?


Je nach Modell zwischen 6 und 12 Stunden: OpenFit Air 6, OpenFit 7, OpenFit 2+ 11 und OpenRun Pro 2 12 Stunden. Bei der OpenFit-Reihe legt das Ladecase mehrere Füllungen nach. Laute Wiedergabe, Kälte und lange Telefonate ziehen die Herstellerangabe nach unten.


Welche Bauform passt fürs Laufen im Straßenverkehr?


Alle acht Modelle passen, weil keines den Gehörgang verschließt. Motoren, Klingeln und Zurufe kommen weiter am Ohr an, während die Musik daneben läuft. Eine aktive Geräuschunterdrückung gibt es hier nicht, im Verkehr wäre sie ohnehin falsch.


Warum beginnt die Auswahl erst knapp unter 100 Euro?


Unterhalb dieser Grenze wird meist am Feuchtigkeitsschutz, am Bügelmaterial und an der Funkstabilität gespart, und genau das entscheidet im Sport. Was nach einem halben Jahr Schweiß aussetzt, kommt am Ende teurer.