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Fussballtore für Garten und Park sind hier der Schwerpunkt, ein kleinerer Teil ist auch für die Schule ausgewiesen. Am dichtesten besetzt ist Hudora, dazu kommen Powershot, Nils Camp und einzelne Marken für Trainingsgeräte. Die Spanne reicht vom Minitor aus Aluminium bis zum Futsaltor aus Stahl, der Einstieg beginnt unter 50 Euro.



Wo das Tor stehen soll


Im Garten entscheidet die Fläche, nicht das Alter des Kindes. Ein Tor dicht an der Hecke schluckt jeden zweiten Ball, eines mit Auslauf dahinter hält das Spiel am Laufen. Wer den Zuwachs einplant, nimmt gleich eine Nummer größer. Für die Pause danach stehen die Trinkflaschen eine Tür weiter.


In Schule und Ferienbetreuung zählt anderes. Das Tor muss in Minuten stehen und in den Kofferraum passen, dazwischen eine Woche am Stück draußen. Was sonst auf den Platz gehört, steht beim Trainerbedarf und Platzzubehör.


Beim Üben allein bleibt das große Tor meist im Schuppen. Rebounder und Passbogen schicken den Ball zurück, statt dass jemand hinter dem Tor sammelt. Was das Gelenk danach stützt, liegt bei den medizinischen Produkten.



Torbreite und der Platz dahinter









TorbreiteTiefe laut ArtikelnamePasst zu
120 cm48 bis 60 cmkleine Rasenstücke, erste Schussversuche
180 cm60 cmGarten und Hof, Grundschulalter
213 cm76 cmTorschusstraining, hier stehen die Tore mit Torwand
240 cm85 cmBolzplatz, ältere Kinder, RoCo mit Torzähler
300 cm90 bis 120 cmJugendliche, Torwarttraining, ebener Untergrund nötig


Die drei Zahlen im Produktnamen


Die erste Zahl ist die Torbreite, die zweite die Höhe, die dritte die Tiefe. Beim Abmessen der Rasenfläche zählt die letzte: Um diesen Wert greift das Gestell hinter die Torlinie aus, und er wächst mit der Breite mit. Bei der RoCo-Serie nennt Hudora daneben ein Aufbaumaß, das breiter ausfällt als die Torbreite.


Beim Aufbau trennt Hudora zwei Verfahren: Der Hauptrahmen wird verschraubt, das Hintertorgestell steckt in einer Klickverbindung. Dazu weist der Hersteller eine stabile Netz- und Bodenfixierung aus.


Für den Wettspielbetrieb schreiben die Laws of the Game des Regelgebers IFAB weiße Pfosten und Querlatten vor, höchstens 12 Zentimeter breit. Garten- und Freizeittore fallen nicht darunter. Weiß führt hier knapp vor Schwarz, farbige Rahmen bleiben die Ausnahme.



Was das Regal trägt


Den größten Teil trägt Hudora, dort reicht das Sortiment von Start und Solid über Pro Tect, Expert und Advanced bis zur RoCo-Serie mit Torwand. Powershot liefert die faltbaren Minitore aus Aluminium, die wetterfesten QuickFire-Tore, darunter ein höhenverstellbares, und die Futsaltore aus Stahl. Nils Camp deckt die günstige Einstiegsklasse ab. Rebounder, Passbogen und Solotrainer kommen von SKLZ, Pure2Improve, Lynxsport und Powershot. Die Mitte des Sortiments liegt im niedrigen dreistelligen Bereich, die Spitze halten die Futsaltore. Garten, Park, Straße und Campingplatz stehen oft beim selben Artikel; als Aufteilung des Sortiments taugen diese Angaben nicht. Das übrige Sortiment steht im Fussballzubehör.



Fragen aus der Beratung


Welche Torgröße passt in den Garten?


Für kleine Rasenflächen und die ersten Schussversuche reichen 120 Zentimeter Breite, 180 Zentimeter sind das übliche Gartenmaß. Ab 240 Zentimetern braucht das Tor Auslauf und ebenen Untergrund, sonst steht der Rahmen schief.


Welches Tor passt zu welchem Alter?


Für die Minitor-Spielformen im Kinderfußball nennt der DFB höchstens 2 mal 1,2 Meter. Das 180er bleibt darunter, das Zwischenmaß von 213 Zentimetern liegt bereits darüber. Für die RoCo-Serie gibt Hudora ein Alter ab sechs Jahren an.


Wie steht ein Tor im Garten sicher?


Nur verankert. Die Laws of the Game verlangen die feste Verankerung im Boden ausdrücklich auch für transportable Tore. Im gewachsenen Rasen halten Heringe, auf Pflaster und Kunstrasen kommen Gewichte oder Sandsäcke auf die Bodenstreben. Nach jedem Umstellen wird nachgezogen.


Was bringt ein Tor mit Torwand?


Ein Ziel, das kleiner ist als das Tor. Hudora nennt die Wand Targetshot: variable Torschusslöcher in der Toröffnung, bei der RoCo-Serie zusammen mit einem Torzähler. Das übt die Platzierung, auch ohne zweiten Spieler im Tor.