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Oliver Badmintonschläger führen wir über die ganze Spanne, vom Schulsportrahmen unter 30 Euro bis zum Turniermodell jenseits der 100 Euro. Die Serie im Modellnamen sagt mehr als der Preis. Extreme steht für die leichtesten Rahmen, Delta und Omex für die sehr steifen Schäfte, Dual Tec durchgehend für den flexiblen Schaft. Etwa die Hälfte des Sortiments bleibt unter 50 Euro.



Erster eigener Schläger oder Vereinsalltag


Für Schulstunde und Ferienkurs baut Oliver Rahmen aus Aluminium und Graphit, robust für den Hallenboden, besaitet und unter 30 Euro. Beim ersten eigenen Schläger trägt ein ausgewogener Rahmen knapp unter 90 Gramm mit flexiblem Schaft am weitesten. Er verzeiht einen unrunden Schwung und kostet hinten keine Länge. Im Verein, zweimal die Woche Halle, wird die Balance zur Geschmacksfrage. Turnierspieler greifen zum sehr steifen Schaft, der einen späten Treffpunkt nicht mehr rettet. Wer die Marke noch offen lässt, vergleicht zuerst die Rahmen von Yonex, Victor und Carlton.











SerieWas sie im Schlag verändertTypischer Einsatz
Dual TecSchaft biegt sichtbar mit und holt Tempo selbsterster eigener Rahmen, Vereinsalltag
ExtremeKopf kommt schnell durch, wenig Wucht von hintenschnelle Schlagfolge am Netz
EnergeticGriff führt, der Kopf bleibt nah am KörperDoppel mit fester Netzposition
Microtecverzeiht mehr als die Turnierrahmen, ohne träge zu seinClubspiel mit Kontrolle
Delta und Omexgeben jede Beschleunigung ungedämpft weiterSmash aus dem Hinterfeld, Turnierspiel
HireAlu- oder Graphitrahmen, steckt Bodenkontakt wegSchulsport und Ferienkurs


Leicht am Netz, schwer im Hinterfeld


Das Gewicht reicht von knapp 70 bis über 90 Gramm und steht häufig im Modellnamen. Wo es sitzt, entscheidet die Balance. Leicht kopflastig ist gut ein Drittel des Sortiments, ausgewogen etwa ebenso viel, leicht grifflastig gut ein Fünftel. Beim Schaft bildet die leicht flexible Gruppe den größten Block, steif und sehr steif zusammen knapp ein Drittel. Mancher Rahmen trägt zwei dieser Angaben, aufaddieren lässt sich das nicht.


Die Länge ist bei den Erwachsenenrahmen keine Wahl. Der Weltverband BWF lässt höchstens 680 Millimeter zu, den Griff eingerechnet, und mit 66,5 bis 67,5 Zentimetern schöpfen sie das nahezu aus. Wie hart bespannt werden darf, steht am Modell und nicht an der Marke: Beim einen sehr steifen Turnierrahmen gibt Oliver 10 bis 11 Kilogramm frei, beim nächsten gut 13. Wer Saite und Härte selbst festlegen will, greift zum unbesaiteten Rahmen und wählt aus den Badmintonsaiten; aufgezogen wird sie über die Besaitung für Badminton.



Kinderrahmen und Modelle ohne Serie


Nicht jeder Rahmen gehört zu einer Serie, ein Teil läuft unter einem Einzelnamen. Für Kinder führt die Marke einen kurzen Rahmen von 58 Zentimetern, ausgelegt auf etwa acht bis elf Jahre. Was in Klammern hinter dem Modellnamen steht, nimmt die halbe Beratung ab: meist Gewicht, Balance und Schaftflexibilität in dieser Reihenfolge, dahinter besaitet oder unbesaitet. Klassiker anderer Hersteller stehen in der Besaitung mit Yonex-Saiten.



Carbon und Bespannung, kurz beantwortet


Sind die Rahmen aus Carbon?


Bei den Spielrahmen ja. Oliver verarbeitet Carbonfasern unter eigenen Bezeichnungen wie Eplon und Metacarbon. Stahl und Aluminium bleiben den Schulsport- und Kindermodellen vorbehalten, und das ist Absicht: So ein Rahmen hält mehr aus und kostet wenig.


Ist Oliver eine gute Marke?


Die Bandbreite sagt mehr als ein Urteil. Vom Alu-Rahmen für den Schulsport bis zum sehr steifen Turniergerät deckt die Marke jede Stufe ab, ohne Lücke dazwischen. Beim Aufstieg vom Leihschläger bleibt man deshalb bei der Marke und wechselt nur die Stufe.


Für welches Spielniveau eignen sich die Rahmen?


Für jedes, mit dem Schwerpunkt in der Mitte. Den Marker Clubspieler trägt der größte Teil des Sortiments, gut vier von zehn den Marker Turnierspieler, daneben stehen Freizeit-, Einsteiger- und Schulsportrahmen. Ein Rahmen kann mehrere dieser Marker tragen, die Anteile ergeben deshalb keine Aufteilung.


Ist ein Rahmen beim Kauf immer bespannt?


Fast immer. Nur einzelne Modelle laufen unbesaitet, der Rest kommt fertig besaitet. Wer eine bestimmte Saite spielt oder härter aufziehen lässt, fährt mit dem unbesaiteten Rahmen besser, weil die Werksbesaitung sonst ungenutzt herunterkommt.