X-Bionic Bekleidung stellt hier praktisch den gesamten Bestand: über 200 Teile von der Lage direkt auf der Haut bis zur Jacke, dazu ein Einzelstück von Falke. Knapp neun von zehn Artikeln gehören zur ersten Schicht. Der Unterschied zu gewöhnlicher Sportbekleidung liegt weniger im Schnitt als darin, dass jedes Teil eine feste Aufgabe im Schichtaufbau übernimmt.
Wann sich die zweite Haut lohnt
Auf der Piste steht die Frage am Anfang: Was kommt unter Hose und Jacke? Hier greift man zur ersten Schicht in langer Ausführung, die Oberbekleidung dazu liegt im Wintersport-Sortiment. In der Halle dreht sich die Aufgabe um. Unter dem Trikot soll die Schicht nicht wärmen, sondern Feuchtigkeit abführen und die Muskulatur ruhig halten; wer Handball spielt, nimmt deshalb eher kurze Hose und Kurzarm, Schuhe und Bälle stehen im Handball-Bereich. Außerhalb des Sports zählt ein anderes Argument: Boxershorts und Langarmshirts werden oft einzeln nachgekauft, weil sie unter dem Hemd nicht auftragen und auf langen Reisetagen trocken bleiben.
Was die Schicht am Körper leisten muss
Entscheidend ist der Sitz. Funktionswäsche arbeitet nur, wenn sie flächig anliegt; wirft sie Falten, bleibt die Feuchtigkeit dort stehen, wo sie entsteht. Dazu gehört der Anpressdruck: Fast alle Teile sind im Filter mit Kompression ausgewiesen, meist mit mittlerer. Die Materialstärke entscheidet darüber, ob ein Teil im Frost trägt oder im Hallenklima zu viel ist, und die Länge von Bein und Ärmel bestimmt, wo eine Schicht endet und die nächste anfängt. Auf dem Rad kommt der Fahrtwind dazu, der eine feuchte Stelle am Rücken innerhalb von Minuten auskühlt; lange Hosen und Langarmshirts sind dort die übliche Wahl, Trikots und Zubehör liegen im Bike-Sortiment.
Im Filter heißen die beiden Stufen „1. Schicht (Decision Layer)“ und „2. Schicht (Transmission Layer)“. Gemeint ist damit keine Ausstattungsstufe und kein Baujahr, sondern die vorgesehene Position im Aufbau. Wer beide kombiniert, wählt die zweite Schicht nie enger als die erste.
Die Schnitte nebeneinander
| Schnitt | Was er bewirkt | Wofür er gekauft wird |
| Langarmshirt | deckt Oberkörper und Arme unter einer weiteren Lage ab | Skitag, Rad, kühle Trainingstage |
| T-Shirt | kurze Lage über Brust und Schultern, größte Gruppe im Sortiment | Halle, Sommer, Training unter dem Trikot |
| Tank | ärmellos, lässt die Schultern frei | heiße Tage, Lauf, Fitnessraum |
| Hose lang | führt die Schicht bis zum Knöchel durch | Frost, lange Fahrten, Pausen im Freien |
| 3/4 Hose | endet unter dem Knie und lässt die Wade frei | Übergangszeit, Hallensport mit hoher Last |
| Hose kurz | kurze Lage ohne Wärmerückhalt am Bein | Halle, Sommer, unter der Spielhose |
| Boxershort | Unterwäsche, die am Oberschenkel endet | täglicher Gebrauch, lange Sitzphasen im Sattel |
| Jacke | Oberschicht mit Reißverschluss, winddicht, schnell auf und zu | Aufwärmen, Spielpausen, Fahrten bei Wind |
Sitz, Größen und Pflege
Die Teile liegen eng an, und das gehört zur Funktion; bei einzelnen Modellen weist der Filter sogar starke Kompression aus. Der weitaus größte Teil des Sortiments ist auf Herren geschnitten, ein kleinerer Teil auf Damen, ein einzelnes Stück auf Mädchen. Die Größen laufen von XS bis XXL, am breitesten besetzt sind M, XL und L. Wie ein Teil gewaschen und getrocknet wird, steht auf seinem Pflegeetikett und hängt am Material; danach sollte man sich richten. Socken folgen derselben Logik und haben eine eigene Größenstaffel; sie stehen im Socken-Shop.
Was sich im Winter und im Sommer ändert
Im Winter arbeitet der Aufbau von innen nach außen: Die erste Schicht hält die Haut trocken, die zweite puffert die Kälte ab, darüber kommt das wetterfeste Teil. Bei Frost lohnt die lange Hose auch dann, wenn die Belastung kurz bleibt, weil der Körper in der Pause schneller auskühlt als in der Bewegung. Im Sommer kehrt sich die Aufgabe um. Dann bleibt nur die erste Schicht, kurz geschnitten, und ihre einzige Aufgabe ist, den Schweiß von der Haut wegzubekommen, bevor er sich staut. In der Übergangszeit trägt das Langarmshirt allein, und die Jacke wandert in den Rucksack.
Was im Regal liegt und was es kostet
X-Bionic stellt nahezu das komplette Angebot, Falke ist mit einem Stück vertreten. Der Schwerpunkt liegt auf Unterwäsche, danach folgt Sportbekleidung; Freizeitteile und Zubehör wie Stirnband oder Mütze bilden den Rand. Die Preise reichen von rund 14 bis gut 260 Euro, die Mitte des Sortiments liegt knapp unter 100 Euro. Am oberen Ende stehen die Jacken und die Fahrradbekleidung. Wer unsicher ist, welche Schicht zu welchem Einsatz gehört, erreicht uns per Mail unter service@tennistown.de. Was sonst noch unter More Sports steht, reicht vom Mannschaftssport bis zu den Freizeitgeräten im Fun-Sports-Bereich.
Fragen, die uns dazu erreichen
Worin unterscheiden sich erste und zweite Schicht?
Die erste Schicht liegt direkt auf der Haut und hat nur eine Aufgabe: Feuchtigkeit von dort wegzubringen. Die zweite Schicht kommt darüber und hält die Wärme, die dabei entsteht. Im Filter tauchen beide als „Decision Layer“ und „Transmission Layer“ auf. Der weitaus größere Teil des Sortiments gehört zur ersten Schicht.
Gehört unter die Funktionswäsche noch ein Unterhemd?
Nein. Ein Baumwollhemd darunter nimmt die Feuchtigkeit auf und gibt sie nicht weiter, damit ist die Schicht darüber wirkungslos. Direkt auf die Haut gehört die erste Lage, alles andere kommt darüber.
Passt die Wäsche unter ein enges Trikot?
Ja, dafür ist der Schnitt gemacht. Die Teile liegen flächig an und tragen unter dem Trikot kaum auf. Wer viel darunter trägt, greift eher zu kurzen Schnitten, weil lange Beine und Ärmel in der Halle schnell zu warm werden.
Darf Funktionswäsche in den Trockner?
Maßgeblich ist das Pflegeetikett am Teil. Hitze setzt den elastischen Fasern zu, und genau die halten das Teil am Körper. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt die Wäsche an der Luft trocknen.
Fällt X-Bionic kleiner aus als gewohnte Sportbekleidung?
Der Schnitt ist enger, das ist gewollt und kein Größenfehler. Wer sonst weite Trainingskleidung trägt, empfindet die vertraute Größe hier als knapp. Nach oben auszuweichen bringt trotzdem nichts, weil eine Schicht mit Luftpolster zwischen Haut und Stoff nicht mehr arbeitet.






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