Fun-Sports Artikel sind hier alles, was sich ohne Verein und ohne Platzbuchung spielen lässt: über 350 Stücke, verteilt auf zwölf Bereiche von Bällen über Federball, Fussball und Wurfscheiben bis zu Strand, Wassersport und Zubehör. Der Unterschied zum übrigen Sortiment liegt im Anspruch. Der Schwerpunkt liegt auf dem, was auf Hof, Wiese, Strand oder Schulhof funktioniert; Wettkampftaugliches steht daneben ebenfalls im Regal.
Was ein Freizeitgerät aushalten muss
Die erste Frage ist der Untergrund. Asphalt greift die Außenhaut eines Balls deutlich stärker an als Rasen, und ein Schlägerset für den Strand hat andere Anforderungen als eines für die Halle. Dann die Frage, wie viele mitspielen: Wurfscheiben und Boccia brauchen eine Fläche und ein Gegenüber, Zielspiele funktionieren auch allein. Dazu kommt die Abwägung zwischen Haltbarkeit und Wettkampftauglichkeit. Wer ein Gerät für den Ferienkoffer sucht, ist mit einem robusten Freizeitmodell besser bedient als mit der turniertauglichen Variante, die empfindlicher ist und mehr kostet. Umgekehrt merkt man beim Tischtennis oder beim Fußball schnell, wenn das Material für regelmäßiges Training zu leicht gebaut ist. Am deutlichsten wird dieser Unterschied bei den Bällen für Fun Sports. Wer auf der Straße spielt, findet Schläger und weiche Bälle unter Street Tennis.
Die größten Gerätegruppen
| Gerätegruppe | Was sie verlangt | Für wen sie gedacht ist |
| Bälle | Fläche und einen passenden Untergrund | Hof, Wiese, Strand, vom Miniball bis zum Trainingsball |
| Schläger-Sets | ein Gegenüber und einige Meter Abstand | Familien im Urlaub, Pausenhof, Garten |
| Skill-Games | wenig Platz, dafür Wiederholung | Einzelspieler, Geburtstage, Regentage drinnen |
| Wurfgeräte | freie Bahn ohne Fenster und Zuschauer im Weg | Wiese, Park, Strand, ältere Kinder und Erwachsene |
| Tore | ebenen Boden und Heringe oder Gewichte | Garten, Training, Schul- und Vereinsbetrieb |
| Zubehör | passt zu einem Gerät, das schon da ist | Nachkauf von Pumpen, Netzen, Ersatzteilen |
Anlässe, zu denen hier bestellt wird
Am häufigsten ist es der Kindergeburtstag oder die Ferienwoche, in der etwas her muss, das eine Gruppe eine Stunde lang beschäftigt. Solche Nachmittage tragen vor allem Wurfscheiben und Wurfgeräte. Beim Urlaub entscheidet der Koffer: Was mit soll, muss leicht sein und Sand vertragen. Dafür steht der Bereich Strand und Urlaub, und für alles, was ins Wasser geht, Wassersport und Aqua. Im eigenen Garten geht es meist um ein Tor, das stehen bleibt, und einen Ball, der den Winter übersteht; beides liegt unter Fussball. Für Schule und Hort zählt weniger das einzelne Gerät als die Frage, was nach zwei Jahren Pausenhof noch heil ist.
Welche Hersteller hier liegen
Die Namen kommen aus ihren Stammsportarten. Am breitesten vertreten ist Sunflex, Butterfly steht für Tischtennis, Derbystar kommt aus dem Fußball, Bandito Sport liefert Spiel- und Freizeitgeräte, Carlton und Carrington stammen aus dem Federball- und Badmintonbereich, Crossboccia und Aerobie decken ab, was man auf eine Wiese mitnimmt. Preislich beginnt das Sortiment bei einstelligen Kleinteilen und reicht bis zu Großgeräten im dreistelligen Bereich, der Schwerpunkt liegt bei Artikeln um 20 Euro. Für Trainer, Wiederverkäufer und Gewerbetreibende gibt es Sonderkonditionen. Wer breiter sucht, findet die übrigen Sportarten unter More Sports.
Maße, Griffe und Instandhaltung
Bei Bällen entscheidet die Größenangabe des Herstellers und nicht das Gefühl in der Hand; Die Größenklasse, also Mini oder 3, 4 und 5, legt den Umfang fest und damit, welcher Ball überhaupt passt; Außenhaut und Verarbeitung trennen danach Freizeit- von Trainingsball. Bei Schläger-Sets zählt die Spielergröße: Für Kinder gibt es eigene Ausführungen, etwa das Powershot Mini-Tennis Set, und ein Erwachsenenschläger kostet der kleinen Hand Kontrolle, bevor Technik überhaupt eine Rolle spielt. Tore kauft man nach Aufbaumaß, also danach, was zwischen Hecke und Terrasse tatsächlich Platz hat. Bei der Pflege macht nichts so viel aus wie der Luftdruck: Der Hersteller gibt einen Bereich an, und darüber hinaus sollte niemand pumpen. Nach dem Strandtag gehört der Sand abgespült, und Netze wie Torstangen werden trocken weggeräumt. Pumpen, Ersatznetze und Kleinteile liegen unter Zubehör für Fun-Sports.
Was Sommer und Halle jeweils verlangen
Im Sommer verlagert sich alles nach draußen, und gefragt ist, was in eine Tasche passt und Sand verträgt. Wurfscheiben gehören dazu, Beachschläger und der Federball für den windstillen Abend. Sobald die Abende kürzer werden, wandert das Spiel nach drinnen, und der Bedarf ändert sich: Tischtennis, Zielspiele und Dartscheiben brauchen wenig Fläche und kein Tageslicht. Speedbadminton liegt dazwischen, weil der schwerere Ball auch bei Wind fliegt und das Spiel über den Sommer hinaus trägt. Beim Hockey liegen Funhockey-Sets, die sich im Hof genauso aufbauen lassen wie in der Halle.
Fragen rund um Funsport
Was unterscheidet einen Trainingsball von einem Freizeitball?
Der Trainingsball ist auf Wiederholung gebaut: festere Außenhaut, sorgfältigere Verarbeitung, höherer Preis. Der Freizeitball ist einfacher gemacht und kostet weniger, hält aber dem täglichen Betrieb auf Asphalt nicht lange stand. Für den Garten reicht der Freizeitball, für regelmäßiges Training lohnt der Aufpreis.
Taugen die Schläger-Sets für den Strand?
Beachsets mit festem Blatt und weichem Ball sind für Sand gebaut, die findet man unter Strand und Urlaub. Bespannte Federballschläger gehören dagegen nicht an den Strand.
Braucht ein Tor einen festen Untergrund?
Auf Rasen reichen Heringe, sofern welche beiliegen und der Boden nicht ausgetrocknet ist. Auf Asphalt oder Pflaster braucht das Tor Gewichte, sonst kippt es beim ersten festen Schuss nach vorn. Klappbare Modelle sind leichter und deshalb stärker auf eine Beschwerung angewiesen.
Lässt sich vor dem Kauf nachfragen?
Ja, Beratung gibt es per Mail unter service@tennistown.de. Das lohnt sich vor allem, wenn aus der Produktbeschreibung nicht hervorgeht, ob ein Gerät für den gewünschten Untergrund taugt oder welche Ausführung zur Körpergröße passt.
Welche Geräte funktionieren auch allein?
Zielspiele, Dartscheiben und Wurfgeräte mit Rückholeffekt sind dafür gebaut. Alles, was einen Rückschlag verlangt, braucht ein Gegenüber oder eine Wand. Wer viel allein übt, achtet außerdem darauf, dass das Einsammeln nicht mehr Zeit kostet als das Spielen selbst.
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