Fitnessausrüstung liegt hier in sechs Bereichen: Schuhe, Bekleidung, Geräte, Taschen, Zubehör und Sportnahrung. Zusammen sind das mehr als tausend Artikel. Den größten Bestand stellt die Bekleidung, danach kommen Geräte und Zubehör. Wer zu Hause auf der Matte trainiert, kauft anderes als jemand mit Studiokarte. Der Ort entscheidet vor dem Budget.
Was zuerst gekauft wird
Beim Start im Studio steht der Schuh vorn. An der Hantelbank und im Zirkel zählt ein fester Stand mehr als weiche Dämpfung, und gut ein Drittel der Fitnesschuhe ist im Shop ausdrücklich als Stabilitätsschuh geführt. Dazu ein Handtuch und eine Trinkflasche, mehr braucht die erste Woche nicht.
Zu Hause dreht sich die Reihenfolge um. Zuerst die Matte, weil der Boden sonst jede Übung im Liegen verdirbt, danach ein Paar Kurzhanteln und ein Trainingsband. Damit steht ein Ganzkörperplan, und alles davon passt unter das Sofa. Die Auswahl liegt bei den Fitnessgeräten, deren größte Gruppen funktionelles Training und Gewichte sind.
Wer viel unterwegs ist, kommt mit noch weniger aus. Ein Widerstandsband wiegt fast nichts und ersetzt im Hotelzimmer die halbe Hantelablage. Der Rest wandert in eine Fitnesstasche. Am häufigsten geführt wird dort die mittlere Größe, und knapp die Hälfte der Modelle hat ein Nassfach für das durchgeschwitzte Shirt.
| Trainingsart | Was sich dadurch an der Ausrüstung ändert | Für wen |
|---|---|---|
| Kraft zu Hause | Matte nimmt den Boden, Kurzhanteln stufen die Last, Bank spart Platz | Wohnungstraining ohne Maschine |
| Studio an Maschinen | Schuh mit festem Stand, dazu Handtuch und Trinkflasche | zweimal die Woche mit Karte |
| Zirkel und Sprünge | Springseil, Medizinball, Koordinationsleiter, wenig Standfläche | kurze Einheiten mit hohem Puls |
| Beweglichkeit | Faszienrolle im passenden Härtegrad, Trigger für kleine Stellen | nach langen Sitztagen |
| Training auf Reisen | Band statt Gewicht, alles in eine kleine Tasche | wer unterwegs nicht aussetzen will |
| lange Einheiten | Nachschub als Riegel, Gel oder Pulver | ab etwa einer Stunde am Stück |
Worauf es bei Schuh, Bekleidung und Gerät ankommt
Beim Schuh trennt sich das Sortiment in zwei Bauarten. Die eine setzt auf Stabilität und eine feste Sohle, die andere auf möglichst wenig zwischen Fuß und Boden. Gut jeder zehnte Schuh ist ein Barfußmodell. Zu diesen Anteilen gehört eine Einschränkung. Die Filter im Shop überschneiden sich, ein Modell steht oft unter mehreren Werten, und ein guter Teil der Schuhe trägt überhaupt keine Angabe zur Haupteigenschaft. Die Anteile zeigen Schwerpunkte, keine Aufteilung des Bestands.
Bei der Fitnessbekleidung ist die kurze Hose der mit Abstand häufigste Schnitt, knapp ein Drittel des Bereichs. Danach folgen Tights, Langarmshirts, Tanks und Sport-BHs. Auf Damenschnitte entfällt ungefähr ein Drittel, auf Herrenschnitte der Rest, wobei auch hier Artikel unter beiden Werten stehen. Eine Kompressionsangabe trägt nur ein kleiner Teil der Bekleidung, und wo sie steht, ist es meist mittlere Kompression.
Bei den Geräten entscheidet die Stufung. Feste Kurzhanteln halten ewig und kosten wenig, verstellbare sparen Platz und wachsen mit der Kraft mit. Ein Trainingsband wird nach Zugstärke ausgesucht, nicht nach Länge. Und in der Sportnahrung läuft die Achse über den Zeitpunkt: vor der Einheit, während der Einheit, danach. Viele Produkte sind für mehr als einen dieser Zeitpunkte ausgewiesen, deshalb addieren sich die Filter nicht zum Bestand.
Größen, Passform und Pflege
Der Schuhlauf reicht von den kleinen Damengrößen bis weit in die Herrengrößen, mit dem meisten Bestand um 42 bis 44. Zwischen den ganzen Nummern stehen Drittel- und Halbnummern, und die werden im Filter leicht übersehen. Wer sonst eine 39 trägt, findet unter 39 1/3 oft die bessere Passform. Bei Barfußschuhen lohnt der Blick auf die Innenlänge des Herstellers, weil sich die Leisten stärker unterscheiden als die Nummern.
Die Bekleidung läuft in Buchstabengrößen von XS bis XXXL, dazu kommt eine eigene Damenkonfektion in geraden Nummern. Am dichtesten belegt sind S bis XXL. Bandagen aus dem Fitnesszubehör folgen einer anderen Logik: Dort wird der Umfang der Gliedmaße gemessen, die Konfektionsgröße hilft nicht weiter. Matten werden abgewischt, nicht gewaschen. Eine Faszienrolle hält Jahre. Eine Trinkflasche mit Membranfilter dagegen wirkt nur so lange, wie der Filter getauscht wird: LifeStraw gibt für den Membranfilter an, 99,999 Prozent der Bakterien, Parasiten und Mikroplastik zurückzuhalten, und dieser Wert hängt am Zustand der Membran.
Drinnen, draußen und die Zeit dazwischen
Fitness läuft ganzjährig, der Ort wechselt aber mit dem Wetter. In den kalten Monaten verlagert sich das Training nach innen, und Matte, Hantel und Band bekommen mehr Einsatz als das Springseil auf dem Hof. Ein Teil der Geräte ist ausdrücklich für Garten, Park und Campingplatz ausgewiesen und wandert im Sommer nach draußen, zusammen mit dem Lauftraining aus dem Running-Bereich. Wer im Winter in der Halle spielt, nutzt die Kraft- und Beweglichkeitsarbeit als Unterbau: Die Punktspielrunde im Badminton läuft von September bis April, das Athletiktraining beginnt davor.
Welche Marken den Bereich tragen
Die Bekleidung ruht auf adidas Performance und Craft, dahinter stehen Joma, Erima, hummel, Skins und X-Bionic. Bei den Geräten kommt der größte Teil von HMS, ergänzt um Pure2Improve, Powershot, Tiguar und Endurance. Faszienrollen liegen von Blackroll und TMX im Regal. Die Taschen tragen Jako und hummel, die Sportnahrung Sponser, PowerBar, Brandl und Dymatize. Im Zubehör stellt Nike die größte Gruppe, dazu Bandagen von Bauerfeind, Shaker von BlenderBottle und Filterflaschen von LifeStraw. Preislich fängt der Bereich beim Schweißband für ein paar Euro an und reicht bis zu den großen Gewichtssätzen im dreistelligen Bereich. Wir handeln seit 2003 mit Sportausrüstung. Gekauft wird hier selten alles auf einmal, eher Stück für Stück, und danach ist das Sortiment aufgebaut.
Häufige Fragen zu Training und Ausrüstung
Was braucht man für den Start zu Hause?
Eine Matte, ein Paar Kurzhanteln und ein Trainingsband. Damit steht der erste Plan. Die Matte zählt dabei nicht als Zubehör, ohne sie taugt keine Übung im Liegen oder Knien. Kommt später eine Hantelbank dazu, fehlt zum Ganzkörperprogramm kaum noch etwas.
Wie oft in der Woche sollte man trainieren?
Die WHO empfiehlt Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren 150 bis 300 Minuten Ausdauer moderater Intensität pro Woche, alternativ 75 bis 150 Minuten intensiver Belastung. Dazu an zwei oder mehr Tagen kräftigende Übungen für alle großen Muskelgruppen. Kraft und Ausdauer laufen also nebeneinander her, nicht nacheinander.
Kann man im Laufschuh ins Fitnessstudio gehen?
Auf dem Laufband ja, an der Hantelstange besser nicht. Ein Laufschuh ist auf Abrollen und Dämpfung gebaut, und unter Last kippt die weiche Sohle seitlich weg. Für Kniebeugen und Kreuzheben taugt eine flache, feste Sohle deutlich besser.
Welche Stärke sollte ein Widerstandsband haben?
Für Schulter und Arme das leichteste, für Rücken und Beine ein deutlich stärkeres. Dieselbe Übung wird mit kürzerem Hebel schwerer, deshalb liegen bei den meisten am Ende zwei oder drei Stärken im Schrank. Schätzen lässt sich der Zug schlecht, ein Set nimmt die Entscheidung ab.
Wie hart sollte eine Faszienrolle sein?
Blackroll führt drei Härtegrade. MED ist die weiche Rolle und wird vom Hersteller Anfängern empfohlen, STANDARD liegt in der Mitte und wird für den Rücken genannt, PRO rollt härter. Entschieden wird also über den Härtegrad, nicht über die Länge. Beim ersten Mal die weiche nehmen.
Wann nimmt man Proteinpulver ein?
Nach der Einheit, solange es um Muskelaufbau geht. Der Shop sortiert die Produkte danach, ob sie vor, während oder nach dem Training gedacht sind, und die größte dieser Gruppen ist die danach. Gele und Sportgetränke gehören dagegen in die Einheit selbst.