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Fussballzubehör ist hier vor allem das, was neben Ball, Schuh und Trikot auf den Platz muss: Tore und Ersatznetze, Markierungshütchen und Slalomstangen, Hürden und Koordinationsleitern, Ballpumpen, Trinkflaschen, dazu Bandagen und Tapes für die Zeit nach der Belastung. Trinkflaschen stellen gut ein Viertel des Sortiments, die medizinischen Produkte gut ein Fünftel, Tore samt Netzen gut ein Zehntel. Knapp die Hälfte bleibt unter 30 Euro, Hütchen, Tapes und einfache Pumpen unter 10 Euro.












WarengruppeWas sie auf dem Platz leistetFür wen
Transportable Tore, gängige Stufen 120 bis 300 cm BreiteTorschuss und erste Torhüterübungen, in Minuten auf- und abgebautGarten, Schulhof, Kinder- und Jugendtraining
Markierungshütchen und Markierungsscheibenteilen das Feld, markieren Laufwege und Stationen am BodenTrainer mit mehreren Gruppen auf einem Platz
Trainingshürden, Schwerpunkt 15 bis 30 cm hochstaffeln die Sprungbelastung vom kurzen Übersteigen bis zur SprungserieAthletikteil vom Kinder- bis zum Herrentraining
Koordinationsleiter, 4,5 bis 8 Meterarbeitet an Schrittfrequenz und FußaufsatzAufwärmen und kurze Serien im Techniktraining
Slalomstangen ab 0,91 Metererzwingen Richtungswechsel mit Ball am FußDribbling, Tempowechsel, Torschussreihen
Ballpumpe mit Luftdruckprüfermisst beim Aufpumpen mit und trifft die Regelspannejede Sporttasche und jeder Gerätewagen
Bandagen und Tapes für Knie und Sprunggelenkstützen ein gereiztes Gelenk oder fixieren es punktuellnach dem Umknicken, bei bekannter Vorbelastung


Wonach hier ausgesucht wird


Zuerst zählt, wer das Gerät bewegt und wo es stehen bleibt. Ein Tor, das nach dem Spiel zurück in die Garage soll, muss faltbar sein oder sich in wenigen Minuten zerlegen lassen. Bleibt es draußen stehen, muss das Gestänge den Winter überstehen und das Netz die Feuchtigkeit. Die Bodenverankerung gehört in beiden Fällen dazu: Ein nicht verankertes Tor kippt, sobald sich jemand an die Latte hängt.


Bei den Trainingshilfen zählen Setgröße und Verstellbarkeit. Markierungshütchen kommen als kleines Gebinde für zwei Stationen und als großes Set, mit dem sich ein ganzes Feld abstecken lässt. Flache Scheiben liegen dort, wo im Hallentraining niemand über einen Kegel stolpern soll. Hürden liegen im Schwerpunkt zwischen 15 und 30 Zentimetern, meist als Sechserpack in gestaffelten Höhen, einzelne Sets fallen niedriger oder höher aus. Ein Teil davon ist verstellbar, und selbst aufrichtende Modelle sparen im Kindertraining das Aufstellen nach jedem Durchgang. Koordinationsleitern messen zwischen viereinhalb und acht Metern. Eine Ausführung ist ausdrücklich für die Halle ausgewiesen, die übrigen unterscheiden sich in Länge und Feldzahl. Bei den Slalomstangen messen die Einzelstangen und die großen Sets 1,72 Meter, die Sets mit Standfuß und Tasche bleiben knapp darunter, teleskopierbare Stangen gehen bis 0,91 Meter herunter. Das alles steht bei den Trainingshilfen, dort auch Rebounder, Balancebretter und die Stoppuhr.


Der Rest wandert in die Sporttasche. Am dichtesten besetzt ist bei den Flaschen das Band zwischen 600 und 800 Millilitern, darüber stehen Literflaschen und Shaker. Isolierte Edelstahlbecher halten das Getränk auch bei Frost trinkbar. Eine Bandage stützt großflächig und bleibt die ganze Einheit am Gelenk, ein Tape fixiert punktuell und kommt danach wieder ab.



Wer was aus diesem Regal braucht


Für den Jugendtrainer ist der Grundstock schnell benannt: ein Satz Hütchen für die Feldaufteilung, Stangen für Richtungswechsel, Hürden für die Sprungserien und eine Leiter für die Schrittfrequenz. Wetterfeste Trainingstore, zwei Übungsgeräte und ein Fussballtennisnetz führen wir eine Tür weiter beim Trainerbedarf und Platzzubehör.


Für den eigenen Garten entscheidet die Fläche. Ein Tor für den Rasen hinter dem Haus fällt kleiner aus als eines für den Bolzplatz, und beim Aufbau zählt, ob es nach jedem Spiel verschwinden soll. Die lieferbaren Maße stehen bei den Fussballtoren.


Der Spieler selbst braucht wenig, aber regelmäßig: eine Flasche, die eine Einheit durchhält, und Schutz für das Gelenk, das schon einmal weggeknickt ist. Zwischen der dünnwandigen Trainingsflasche und dem isolierten Edelstahlbecher mit Trinkhalm liegen mehr als ein paar Milliliter, nachzusehen bei den Trinkflaschen. Stützendes für Knie und Sprunggelenk, dazu Rollen, Untertape und Massagegeräte, führen wir unter den medizinischen Produkten.



Vom Minitor bis zum Regelmaß


Das Regelmaß steht in Regel 1 der Spielregeln des IFAB: 7,32 Meter zwischen den Innenkanten der Pfosten, 2,44 Meter von der Unterkante der Querlatte bis zum Boden. Im Sortiment taucht dieses Maß nur bei den Ersatznetzen auf, gefertigt in 7,32 mal 2,44 Meter mit zwei Metern Auslage oben und unten. Damit lässt sich ein durchgescheuertes Netz am fest verankerten Vereinstor tauschen.


Bei den transportablen Toren sind vier Breiten dicht besetzt, von 120 Zentimetern über 180 und 240 bis 300. Daneben steht ein Zwischenmaß bei 213 Zentimetern, und die Futsaltore aus Stahl gehen mit 3 und 4 Metern darüber hinaus. Im Kinderfußball gibt der DFB die Richtung vor: In der G-Jugend und im Drei gegen Drei der F-Jugend wird auf vier Minitore gespielt, flexibel bis maximal 2 mal 1,2 Meter. Ab dem Fünf gegen Fünf kommt der Torwart dazu, und damit das Kleinfeldtor. Die Felder wachsen mit, von 16 mal 20 Metern in der G-Jugend auf 55 mal 35 Meter im Sieben gegen Sieben der E-Jugend.



Balldruck und was daran hängt


Regel 2 setzt den Innendruck auf 0,6 bis 1,1 Atmosphären auf Meereshöhe, umgerechnet 600 bis 1.100 Gramm je Quadratzentimeter. Ein Ball am unteren Rand springt weicher und lässt sich sauberer annehmen, einer am oberen Rand fliegt schneller und straft jeden ungenauen Kontakt. Ohne Prüfer wird der Wert geschätzt, und die Spanne ist breit genug, dass die Schätzung daneben liegt. Pumpen mit Schlauch, Mikropumpen für die Trikottasche und Modelle mit eingebautem Manometer stehen bei den Ballpumpen, daneben die Ersatznippel. Der Nippel ist das Teil, das als Erstes verloren geht.


Was eine Balltasche fasst, steht in Stück. Die kleine Tasche nimmt ein halbes Dutzend Bälle auf, die große zwölf, der Ballwagen aus Stahl bis zu 25. Für eine ganze Mannschaft rechnet man mit dem vollen Satz Trainingsbälle und einem Platz für die Pumpe im selben Wagen.



Wann welches Zubehör fällig wird


Den Takt gibt hier der Verschleiß vor. Tornetze scheuern über den Winter an den Haken durch und fallen im Frühjahr auf, wenn die Tore zurück auf den Platz kommen. Hütchen und Stangen halten in der Halle länger als draußen auf Asche, wo die Kanten nach jeder Einheit rauer werden. Bandagen und Tapes werden dann gebraucht, wenn nach der Winterpause die Umfänge wieder steigen und Sprunggelenke ungewohnt belastet werden. Trinkflaschen laufen ganzjährig, isolierte Becher in den kalten Monaten, dünnwandige Flaschen im Sommer.



Marken, Preisklassen und was die Filter nicht sagen


Powershot trägt gut ein Fünftel des Sortiments und liefert Tore, Slalomstangen, Koordinationsleitern, Hürden und Markierungsmaterial. Hudora steht für die transportablen Tore samt Torwand, Bauerfeind für die Bandagen, Nike, Jako und Erima für Trinkflaschen, LifeStraw für Becher und Flaschen mit Wasserfilter. Select liefert Tapes, Untertape und Markierungsteller, Derbystar die Ballpumpen samt Ersatznippeln und die Markierungshütchen. Unter 10 Euro bleiben Ersatznippel, Untertape, einzelne Stangen und die kleinen Pumpen, knapp die Hälfte des Sortiments unter 30 Euro. Darüber wird es Gerät: Tore, Stangensets, Ausrüstungswagen. Ein Wort noch zu den Filtern: Zum Eingrenzen taugen sie, als Aufteilung des Sortiments nicht. Ein Artikel steht oft unter mehreren Sportarten zugleich, deshalb summieren sich die Sportartfilter weit über den Bestand. Für die Ausrüstung von Grund auf beginnt man eine Ebene höher im gesamten Fussballbereich.



Fragen aus dem Trainingsalltag


Wie groß ist ein Fußballtor?


Nach Regel 1 der IFAB-Spielregeln misst der Abstand zwischen den Innenkanten der Pfosten 7,32 Meter, die Unterkante der Querlatte liegt 2,44 Meter über dem Boden. Das gilt für den Wettspielbetrieb der Erwachsenen. Transportable Tore für Garten, Schule und Jugendtraining fallen deutlich kleiner aus und tragen dieses Maß nur beim Ersatznetz.


Welches Zubehör braucht man als Trainer?


Pro Gruppe ein Hütchenset in zwei Farben, damit sich die Mannschaft ohne Ansage teilen lässt. Dazu eine Ballpumpe mit Luftdruckprüfer, Tape und Untertape für die Erstversorgung und ein Satz Minitore für die Kleinfeldformen. Sets mit Tragetasche sparen im Aufbau Zeit: einmal ausgekippt statt einzeln eingesammelt.


Welches Zubehör ist für Kinder geeignet?


Alles, was sich in der Höhe an den Jahrgang anpassen lässt. Teleskopstangen ab 0,91 Meter, niedrige Hürden um 15 Zentimeter und Minitore bis maximal 2 mal 1,2 Meter nach der DFB-Vorgabe für den Kinderfußball. Trinkflaschen mit Trinkhalm oder weichem Mundstück gehen im Training seltener daneben als Schraubverschlüsse.


Welche Übungen macht man mit einer Koordinationsleiter?


Die Klassiker sind Ein-Kontakt-Läufe durch jedes Feld, Zwei-Kontakt-Läufe, seitliches Überkreuzen und Sprünge auf einem Bein. Die Leiter trainiert Schrittfrequenz und Fußaufsatz, deshalb bleiben die Serien kurz und stehen am Anfang der Einheit. Modelle mit sechs Metern Länge decken die üblichen Übungen ab, achteckige Varianten kommen für Richtungswechsel dazu.


Braucht man eine Pumpe mit Luftdruckprüfer?


Bei regelmäßigem Gebrauch ja. Die Regel gibt eine Spanne von 0,6 bis 1,1 Atmosphären vor, und der Unterschied zwischen unterem und oberem Rand ist am Fuß deutlich zu spüren. Nach Gefühl trifft man sie selten. Eine einfache Pumpe genügt für den Notfall am Spielfeldrand, für den Vereinsalltag lohnt der eingebaute Prüfer.